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heilige Vater (Clemens VIII.) die Ledigung vom Banne,in welchen er clö kncto durch die Heirath mit einer so nahenVerwandten (3 verfallen war. Der Erzbischof von Prag,Sbigneus, übernahm das Geschäft zu Aller Befriedigung. ch)
Im gleichen Jahre noch erthcilten ihm die Landstände desKönigreiches Böhmen feierlich die sogenannte Jnkolation.Er schwur hiefür: des Reiches Rechte jederzeit zu tragennnd zu verthcidigen und außer dem Königlichen Erbherrnkeinen andern Beherrscher von Böhmen anzuerkennen. DieStände dehnten später dieses wichtige Recht auch auf dieNachkommen Christophs aus (^).
In urkundlichen Verrichtungen kommt sein Name nur sel-ten vor; etwa, daß er (1603) Dorf Mauenheim an seinMöhringisches Besttzthnm für die Summe von 28,000 Gul-den gebracht; und (1609) die Familienverträgc beschwo-ren (). Sein Leben floß still und bescheiden dahin, wie daseines treuen und tapfernKricgcrs ohne große Ansprüche undLeidenschaften. Die Stelle als Kriegsrath des Kaisers, alsOberbauptmanu einer Rotte von 1000 Knechten und nach-mals diejenige als Kaiserlicher Obrist, um die er lange sichbemüht, und welche crspätnurzugesichert erhielt, befriedigtenseinen Ehrgeiz ch). Gleichwohl besaß er einen hohen Grad
(') Im dritten Grade nämlich.
(') Dispens, ä->t. Rom, IS. Juli 1603, (696- )
ch) Revers, 6->t. Prag, St. Felir 1603. (Nro. 636'P
cht Urk. Nro. 696-'- und 696--
(') Patent des Kaisers vom Mai 1604. (Nro. 696") Über seineKriegsdienste und Bewerbungen, während welcher er auch mitAlbrecht von Fürstenberg und Ludwig Christ, v. Sulz in Brief-wechsel kam, sind in den Akten noch folgende, im Ganzen we-nig Aufschluß und Interesse gewährende Stücke vorhanden :Schreiben Ludw. Christ, v. Sulz (?) an Christ, v. Fürstenbergll. ä. 13, Juli und 17. Dezember 1539, 17. Dezember 1600,