Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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Hondingen, Böhringen, Dcckingen und Unadingen, dieÄmter Löffingen und Lcnzkirch, ferner Möhringen undAulfingcn, die Weiler zu Waldhausen, Lösfingcn und Wol-terdingcu, nebst beträchtlichem Wildbann, dem Grafen zu-gefallen. Allein neuer Glanz und Reichthum kamen durchdas Heisigcnbcrg'sche Erbe zu.

Im Jahre 1534 ging der Vater seiner Gemahlin mit Todab und die reiche Erbschaft fiel somit dieser letztern zu; d.h. die Grafschaft Heiligenberg, das Lehen fiel dem Reichezurück; Jungnau und Trochtclfingen, die Herrschaft, kamals Allodium auf Frau Annen. Es handelte sich somitvon dem Kaiser die Belchnung mit ersterer zu erhalten,was als keine geringe Begünstigung damals betrachtetwerden konnte. Um die neuen Verhältnisse jedoch, in welchedas Haus Fürstenberg nunmehr kam, völlig zu verstehen,ist ein historisch-urkundlicher Rückblick auf die frühern Be-sitzer und auf die Schicksale der Grafschaft Hciligenbcrgsowohl, als der Herrschaft Jungnau und Trochtelftngeuvonnöthcn. Wir theilcn ihn hier nach schätzbaren Notizenverdienstvoller Archivare mit. (I

Schon im 11. Jahrhundert war Heiligen bcrg im Be-sitze der Grafen gleichen Namens, welche in der Geschichtedes Landes Schwaben durch Rcichthum und KricgsruhmEpoche gemacht. (I Berthold von Hciligenbcrg verkauftediese Grafschaft im Jahre 1277, mit Bewilligung KaiserRudolfs 1. an Hugo von Werdenberg (') und zwar um

(') Merk. Dopser und Müller.

(') Vgl. nn vielen Stellen darüber Pfister's Geschichte «onSchwaben.

Eine pragmatische Geschichte sämmtlicher Zweige von Werden-berz und Montfort, nebst urkundlicher Episode von Heinzen-berg. wäre ein für teutsche und schweizerische Geschichtfoc-