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2 (1830)
Entstehung
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gedeuteten Maßregeln. Sein Beispiel diente später aucheinem seiner Nachfolger, beim geringsten Anzeichen ein-schleichender Irrlehre. Es muß bemerkt werden, daß derHanpthaß des Volkes und der Regierungen meist widerdie Anadaptisten gerichtet war, deren furchtbarer Wahn-sinn mehr als einem teutschen Lande, in physischer undmoralischer Hinsicht, so viel geschadet hat. Auch von dieserhatten im Fürstcnberg'schcn bisweilen sich Spuren gezeigt. (')Diese streng-katholischen Gesinnungen, so wie die niegetrübten nachbarlichen Verhältnisse brachten ihn mit vie-len Prälaten und Edlen in mannigfache frcundschaftlicheBe-rührung. Dahin rechnen wir besonders die genaue Verbin-dung und den vertrauten Briefwechsel mit Bischof Wilhelmvon Straßburg, welcher dem Hanse Fürstcnbcrg bei so vielenAnlässen, zumal aber nach der Sicking'schen Fehde, we-sentliche Dienste geleistet hatte. Der Bischof hegte gegenFriedrich die größte Hochachtung und besuchte ihn bis-weilen, wenn er in die Nähe kam. Es scheint, daß durchdie Vermittclung des Bruders der alte Groll Wilhelmsgegen ihn und das Hochstift gcsänftigt worden. G)

Die Lupfen, die Hohcnzollern, die Hanau, die Wer-denberge und Montfort gehörten zu den vertrauten Freun-den und Verwandten Friedrichs, unter dem Adel. Erhatte noch im Jahre l515 Bürgschaft zu Gunsten derGrafen Eitcl-Wolfgang und Eitel-Fritz von Zollcrn, fürein von ihnen erhobenes Darleihen von 24,WO Guldengeleistet, in jener Zeit eine sehr beträchtliche Summe. ()

(') Mehrere Schreiben Joachims im F. H.-A. zeugen hiefür.(I Man erinnere sich des von uns, nach der Zimmern'schen Chro-nik , erzählten Abentheuers zwischen den Beiden,kss Urk. Donnerstag nach St. Barthol. (F. H.-A. Beil. 3?1>)Sie stellten dafür, nach üblichem Brauch, einen Schadlcs-brief aus.