Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
147
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Sickingcns. B, II- lind III. Ebenso Graf Wilhelm v-Fürsten borg. V. IV. I. Abthlg.

(') Mk. Nro. 330 im I. H.-A.

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Im Bauernkriege selbst vertheidigtc Friedrich von Für-stcnberg, wie alle übrigen Edlen, die Rechte seines Stan-des und Hauses; doch schlichtete er srüher und gütlicher,als mehrere Andere, den unheilvollen Handel, in so ferner ihn persönlich betraf. Die Empörer aus seinen Herr-schaften, welche mehr dem allgemeinen Strom, als Be-weggründen besondern Hasses gegen das väterliche Regi-ment des Grafen gefolgt waren, gaben, von seinen Vor-stellungen erschüttert und von seinen guten Gesinnungenüberzeugt, das Geraubte zurück, und es fand sich ein Fleckauf teutscher Erde weniger, auf dem die MenschlichkeitGränelscenen schauerlicher Art, der Rächer wie der Ver-brecher , zu beweinen hatte. Ja, Friedrich mittelte wohlselbst zwischen benachbarten Sippen, wie z. B. den Lupfenund den fanatischen Banernrotten. So war ein zwischenbeiden Letztcrn noch im Jabre 1529 geschlossener Vertragebenfalls sein Werk. (I Hinsichtlich der Einzelnheiten desBauernkrieges und der damit in Verbindung stehendenVorfälle aber, verweisen wir auf die Geschichte des Lan-des , wo alles im Zusammenhange vorgetragen werdenwird.

Für die Dienste, welche Friedrich bei vielen Anlässendem Kaiser leistete, belohnte ihn dieser, die Hofwürdenund persönlichen Auszeichnungen abgerechnet, mit Beleh-uung der von Werdcnberg, in Folge seiner Heirath mitGräfin Anna, ererbten Herrschaft Heiligenberg, davongleich weiter unten abgehandelt werden wird. Ebenso mitderjenigen von Jungnau. Der Graf verdoppelte seinenEifer für die Sache des Erzhauseö. Bei dem neuen Feld-