Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
129
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Man hielt das Hans Fürstenberg vielseitig für verloren,wenn nicht thatige Frenndeshülfe und Friedrichs besonneneMäßigung es retten würden. Mehrere Haufen Kriegsvolk,in Diensten beider Grafen, zerstreuten sich alsbald, nach-dem der Inhalt jener Mandate kund geworden. Doch zeig-

Friederich Graue zu Fürstennberg Aeiligenberg vuud Wer-dennberg, Landgraff jn Bare '.c.

»Vnnsern günstig gruoß zuuor lieber getreuwer. Dein schrei-ben des dateu denn ersten July, haben» wir alles Znnhaltz ver-standen, vnnd erstlichs das d» habest zu Wolffach noch etlicbRechnung vnd Brieff gefunden, die du achtest der fachen» zuguetem dienen werden, haben» wir gerrn gehoert. Dieweil nunsich dise Hannblung, Auch wie der zubegegnen, ober lanndtzeschreibenn vnd zehandlen ein »ergebne arbeit ist, sonder psonu-lich beratschlägdt werden mueß, Derhalbenn wir jn willens für-derlich ei» tag furzencmen, wie du auß hiebeiliegcnnden Zedel«ernemen wurdest, Wir Helten auch dhein zwiuell, wenn eSgegen vnsers glichen were, wir wolten waS erhalten, Dero-halbenn von nötten, das alle ding vrdennllich zesamen gesuecht,wenn wir zesamen komenn, daS sollichs beihanden setz, khannman desto statlich dauvn reden.

«Es ist auch vnnser Rhat vnd guetbedunnkenn, sobald alsdie hanndlung beihannden, ein oder zwen gelertenn Doctordie sachenn gründlich zuerlerncn vnnd einen Rhalschlag zema-chen, damit man bescheidenlich vnnd gründtlich zehandle wisse,Vnno daneben nichts destowenig stch mit der Rcytung zethongefast mach, damit nicht verabsaumpt. Denn wir jn Vorhabensein Bottschafft zu der keng. Mt. gen Wien zeschickenn vnnd al-len menschlichen vnd miglich vleiß fürwennden ob die vnerhörteAblösung gemilterl werden» mvcht. Wie du dann nach Lanngß,so wir zesamen kvmen, vernemen würdest, vnnd sich vberlanndt nit schreibenn last.

«Es wer auch grvßtlich von» nöten. Das man bey der StattStrasburg anjuechte vnnd bäte jm Iaal daS Gott glukh geb,vnd die kenig. Mt. die Losung fallen welt lassen, vnnd denII. 9