Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
90
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sisi

große Lösung ihn herausgegeben wissen, und der Königkonnte, nach damaligem KricgSgebranch, oder vielmehrer wollte, aus Antrieb eigener Politik, sie in ihrer An-sprache nicht beeinträchtigen.

Ilm die Lösung handelte es sich denn also. Der Kaiserhatte, gleich nachdem ihm die Gefangenschaft Wilhelms ge-meldet worden, den Herrn von Königsegg, einen Freunddes Fürsrenberg'schcn Hauses, zu sich berufen und über denStand der Sache denselben aufgeklärt, ch) Zu Beiträgen fürdie Ranzion scheint er jedoch gleich damals sich nicht bereiterzeigt zu haben. Auch brauchte der Monarch bei seinenvielfachen und kostspieligen Unternehmungen wohl allesaufzutreibende Geld nur zu sehr für sich selbst. Königseggthcilte die HiobSpost dem Grafen Friedrich mit, welcherinzwischen auch von mchrcrn andern Orten her mehr oderminder bestätigende Berichte über das große Unglück er-halten hatte. G) Da man zugleich erfuhr, daß Graf Wil-helm durch den Schlag auf den Kopf noch immer seinerSinne beraubt scy, so forderte der Kaiser den von Königseggferner auf : es möge Jemand der znrückgelassencn HabeWilhelms sich annehmen und dieselbe in sichere Verwah-

(') Mameran berichtet dagegen : vis i Oowbri» veuit

Lruxetlam ouur Larginale Nerton, tlurckiuate cte Ntonruan,tlsrctiusle DotturrinAise, Uouiiun rte M Vatla, et Nriuoipe eisItupe super Zuusrn captivo alt perinutationenr (iouritis ^Vil-Nelinj <Ie kurstenberg capti ctetento. N. /jvZ.

<) Schreiben des Herrn v. Königsegg an Graf Fr. v. F., cl. <Z.23. Sept. 1544. Die erste Nachricht theilte, auf einige voneinem Straßburger und Hans von Sickingen zu Straßburgempfangene Notizen, Jakob Behaim an Jost Münch von Ro-senberg mtt. Bald darauf auch ähnliche der Schaffner zuWolfach.