Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
87
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teil unter Feinden sich befinde. Vergebens rief er seinemTrompeter zu, Lärm zu blasen, damit die Scinigcn zuHülfe herbeieilten : der Feigling wurde durch einen pa-nischen Schreck wie versteinert, also zwar, daß er nichteinmal den Mund mehr fand. (') Zwar zuckte er sein Schwertnnd wehrte sich längere Zeit ritterlich; allein zuletzt mußteer doch der Übermacht, nnd zwar um so eher erliegen,als er nicht einmal Zeit gefunden hatte, das Haupt sichMit dem Helm zu schirmen. Ein Schlag mit dem Strcit-kolben ans den Kopf und ein anderer auf den Arm streck-ten ihn zu Boden. Die Feinde umringten ihn jubelnd,und schleppten ihn zuerst nach Rheims, sodann aber nachParis, wo er anfänglich im Hause eines Bürgers, spä-ter aber, als Staatsgefangener, in der Bastille verwahrtwurde.

(') »Und ist kein Zweifel, es hat ihn Gott seines großen Über-muthes halber gestraft," setzt die Zi mmern'sche Chronik ihrerErzählung bei.