Fünftes Kapitel.
Graf Wilhelm tritt in die Dienste des Kaisers zu-rück. — Feldzug in der Champagne.— Belagerungund Einnahme von Luxemburg, Eommerci undLigny. — Vorfälle bei Vitry und bei Chalons s»rMarne. — Graf Wilhelm wird bei Eperuay ge-fangen.
Schon bei Gelegenheit des Vogelspergcr'fchcn Handelshatte Karl V., welcher nur mit Verdruß einen Vasallendes Reiches unter den Fahnen seines Gegners sah, undwelcher die Kricgstüchtigkeit eines Feldherr», wie Wil-helm von Fürstcnberg, bei Souza und an andern Ortenmehr, während desFcldzuges in Picmvnt, zu schätzen wußte,allerlei Versuche gemacht, denselben wiederum herüber zubringen. Der Kardinal Granvclla und Graf Friederich selbstbearbeiteten ihn hiefür unaufhörlich. Mehr jedoch, als diesediplomatischen Versuche, bestimmte ihn ein Vorfall ganzeigener Natur am Hofe Königs Franz l., worüber die No-vellen der schönen und geistreichen Schwester desselben aus-führlich, jedoch immerhin sehr räthselhaft, Meldung thun,(')und worauf der leichtfertige Brantäme (') nicht gesäumt
(') S. die XVII. Novelle in den klarguerites de Nai-guerite de
(') I.es vies des liarnmcs illu»tres et Arsnds capitaines ebtranzei'Zde »an temxs, ä I.evde. L. II. ^1622. 12). Er NeNNl W. allieds