Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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scheint im Jahre 1528 auf italienischem Boden in Diensiendes Kaisers. Ohne eigentlichen Kricgsbefehl und ohne förm-liche Besoldung unterstützte er, als Freiwilliger, an derSpitze von fünf Fähnlein Knechten, die er ans den eige-nen Herrschaften, durch seine Mutter Elisabeth, hatte an-werben und zu Meran auf St. Gcorgcu-Tag mustern las,scn, »treu und redlich und mit Rath und That« die Inte-ressen Karls V. Ja er streckte sogar zu den Kriegskosten be-deutende Summen vor und schied zuletzt, um die Mittedes Sommers, - mit freundlichem Willen» aus dem Lagernach der Heimath. G)

Herzog Heinrich der Jüngere von Vrannschweig, ober-ster Feldhauptmanu des Kaisers in jenem Fcldzugc, betriebfür ihn die Wiedererstattung des Geliehenen (I und stellteihm in einem offenen Briefe ein sehr glänzendes Zeugnißaus, über die zu Gunsten des Kaisers bewährte Tapferkeitund Uncigennützigkeit, und über die in diesem Jahre umdas Reich erworbenen Verdienste. (I

Diese Verdienste verdunkelten sich jedoch bald wiederdurch die Theilnahme Graf Wilbelms an dem Schicksaledes vertriebenen Herzogs von Würtcmbcrg. (I KönigFranz, der Landgrafvon Hessen und mehrere andere Neichs-stäNde verbanden sich zur Wiedereinsetzung Ulrich , dessenVergehen und Jrrthümcr durch schmerzvolle Verbannung

(') Schreiben Wilhelms an seine Mutter N. ü. Osterabend 1528.('> Schreiben Herzog Heinrichs des Jüngern an Cyprian Mau-ert, K. Mstt. Prokurator und Proviantzahlschreiber U. 6. 21.Juli 1528. F. H.-A.ltz Schreiben H. Heinrichs im F. H.-A.

Ich Mai 1534. ?eüitatum clncebmt cnmcg r'iii'stenderAlns vrillicl-!UN?, rci dellica? pcritissiurus, ollen Illrici cum jaxlerittis er!»veisurlue. OuZi'llZ. III. L, II. c. g. p. <Z25,