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2 (1830)
Entstehung
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ßen Ruhm. Denn obgleich kaum 14 Jahre all, waren den-noch alle physischen und geistigen Fähigkeiten bereits inihm wunderbar entwickelt, und sein Vater hatte die tröst-liche Hoffnung, daß Wilhelm den alten Neichthum desGeschlechtes durch Heldeusiun vermehren würde, währendsein anderer Sohn, Friedrich, mehr zu ruhiger Verwal-tung des ihm einst anvertrauten Landes und zu diploma-tischer Wirksamkeit in Angelegenheiten von Kaiser undReich — nach dem Beispiel vieler seiner Vordern — sichhinneigte. Wilhelm, durch seine Persönlichkeit vielen jun-gen Männern seiner Zeit überlegen, war in den Herzender Frauen, wo er hinblickte, siegreich. Vor allen aberfesselte ihn die Gestalt der schönen Gräfin Bvnna vonNeufchatcl und Blamont; er warb um sie und erhielt ihreHand und mit derselben ein sehr beträchtliches Hciraths-gut. (4 Kaiser Maximilian I, gab ihm die Erlaubnis, dieNeichspfaudschaft Ortenberg mit 24,009 rheinischen Guldenhiefür als Widerlage zu verschreiben. (I (1506.)

Mehrere Jahre verlebte er mit dieser seiner Gemahlinzu Elinconrtz als jedoch sehr frühe der Tod sie ihm ent-rissen, verließ er jene Gegenden, welche immerfort an den

(') Nach einer Urkunde, die im Staatsarchive zu Freiburg imUcchtl. verwahrt wird und in welcher Graf Zelir von Warden-berg - Heiligenberg und Graf Wilhelm von Furstenbcrg denSchultheiß und Rath zu Freiburg um ihren Schutz angehen,erscheinen diese beiden Herren als Eemadlc der Töchter Gra-do's von Neuenburg in Burgund, Gutta und Elisabeth, Einedieser beiden muß daher als identisch mit Gräfin Bonna be-trachtet werden. — Hdschftl. Mitthl. des Grasen v. Müli-tt e n.

(') Urkunde 6. U. Linz, den 16. Januar 1S06. (Nro. 231 im fürst-liche» Hauptarchiv zu Donaueschinge»,)