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wnrd, wollten wie uns erzeigen als die gehorsamen. Halfalls nit, wir sollten ein Antwurt geben; nahmen wir achtTag ein Bedacht; das sie uns kaum gestatten wollten.Sagt ich: Liebe Herren, Ihr wollt, wir sollen das neuGesang annehmen; nun wissen wir nit, wie das ist; eskauft keiner Pferd, er sicht es vor.
Also kam unser Herr Pfleger Andres Imhof,der b racht uns ein Buch, wie man alle Ding hie hielt.Mit dem stritt ich bei zwei Stunden. Ich mußt dasBuch annehmen, das ick zwar mit meinen Schwestern nitmochten lesen, wann wir wohl wcßten, was daran stund,nachdem das Doktor Johann Eck freilich wohl verworfen,und christlich Auslegung dawider gemacht im Nten Jahr.Sagt ich, wir haben dafür, es sey die neu Ordnung imDruck, so ist es, das man vor vier Iahren gemacht hat;wir legten es ans ein Ort, und schickten das mit einerSupplikation an E. W. Rath unserm Pfleger zu, in derwir Ein Rath baten, ..sollten Geduld mit uns tragen,und unser» göttlichen Dienst, den unsere Vorvvdern undwir nun länger denn 250 Jahr gehalten hätten, bis aufein Eoncilium; das Neu weren wir in keine Weis mitdem Mindesten nit annehmen, haben uns des all einmü-thiglichen zu einander verbunden, das zu thun, mit de--müthiger Vitt. Aber unter der Zeit kam uns so vielböser Bothschaft schier all Stund, wie dem heiligen Job,was Anschläg über uns ist: man wollt uns austreiben,zu unser» Freunden thun; Ließ man uns denn im Klo-ster, so werd man das vermauern und Niemand an Win-den und Fenstern mit Brief aus- und eingehen lassen,uns einen setzen, muß uns zu essen, trinken geben, undunser Güter (zu sich) nehmen, und zum mindesten die