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Charitas Pirkheimer, ihre Schwestern und Nichten : Biographie und Nachlaß
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Euers getreuen Mitleidens, so Ihr mit uns habt in un-ser grossen Betrübnuß, die uns so genau zusetzt, so vielminder wir uns versehen hätten zu diesen Zeiten, unddie vergangen verkehrten Prädikanten nit gesiegen habenkunnen, als leider die itzigen, die ein Supplikation überuns und die zu Saut Katharina .. . einem Rath gebenhaben, daß sie nimmer predigen, weil man uns gestattdas Gottslästern mit Singen, Läuten und andern Ceri-monia mit viel Worten. Darzu haben sie sider Corporis(lNrisii auf allen Kanzeln wider uns zwei Fraueuklöstergewuth, das nit Wunder wäre gewest, man hätt unsdie aufgestoßen. Sollt Zhr wissen, wie wir ein als be-trübte Zeit von .^ssamptionis lVIuriiie bis aufden Tag derEuthauptung , gehabt het-ten, wurd Euch erbarmen; wann zwei Herren von einemRath geschickt zu uns kommen, sagten an, sie sollten unssagen: ein ehrbarer Rath hätt bishere Geduld mit unstragen, als mit den armen Frauenbildern, und uns an-dere Cercmouias halten, dardurch viel Unruh und Aer-gernuß unter der Gemein entsprungen wären. Wollt nunein Rath, daß Ein Glaub und Ein Schaafstall in ihrStadt und Gebiet wären; sollten das annehmen und sin-gen , wie sie's in den zwei Pfarren hie hielten; wäre auchim Druck, wurd mau uns zuschicken. Daß ich mich undmein Convent stark wehrten, sagten: wir hätten Gottgelobt, alle die Tag unsers Lebens den göttlichen Dienstzu hatten, von dem wir nit abstehen wurden, es gingdarauf, was da wollt, wurden wider unser Gewissen nitthun, daß wir das Neu annehmen.

Mit viel Streitred und Widerred, wie wir unsauf den Kaiser, auf das Coucilium zugen, daß man einWeil Geduld mit uns hätt, was dann darinnen geordnet

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