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XXVIII.
Schreibender j ü n g e r n
Charitas Pirkheimer
an
ihren Vater Bilibald ^).
Ncein kindlich Lieb und Treu und alles Gut, das Dicherfreuen mag , in Zeit und Ewigkeit, mit samt dem edelVerdienen Jesu Christi, wünsch und begehr ich Dir ausganzem Herzen zu einem Anfang eines genadenreichen,gelückseligen, gesunden, gottgefälligen neuen Jahr, durchdas Du endlich mügst erlangen die wundersamen wcger-lichcn Jahr ewiger Seligkeit, begehr ich Dir, als meinereigen Seel, mein herzlieber Vater, wo es Dir gelücklichund wohl ging zu Seel und Leib, war mir ein herzlicheFreud von Dir zu hören; deßgleichen wiß mich von denGenaden Gottes auch gesund und wohl mugent, und daßes mir wohl geht. Ich kanns Gott und Dir nimmerewiglich verdanken, daß Du mich so wohl und väterlichversehen hast, besunder in diesen schweren Läuften; Gottsey Dein ewiger Lohn und widerleg Dir die und andereTreu mit ihm selber zu der Zeit, so Du sein am aller-nothdurftigsten wirst sein, mein herzlieber Vater; ich bittDich, Du wölkst mir ein Zuckerpenat schicken, ich Hab das
40) Aus „Erasmus Simerus von alten und neuenBüchern", 173S, abgedr.