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weher. Dorum ist ohn Zweifel der selig, der sein Strafhier einnimmt. Ich glaub gänzlich, wenn Du in Deineeigene Conscienz gehest. Du findest der Ding nit, die Duvon der Mutter schreibst, die sie Dir gethan Hab, wannich alleweg dabei bin geweßt, wann sie mit Dir geredthat; so Hab ich auch alleweg die Brief gelesen, die sie Dirgeschrieben hat. Darum kann ich mich nicht genug wun-dern, wie diese Ding zu müssen gehen. Ich Hab Sorg,es gehe durch die bösen Geister zu, oder durch seinenBoten, die Dich gern diese heilige Zeit, da wir uns, wiebillig, mit andern Dingen bekümmern sollten, also ver-wirren will, und Uneinigkeit machen zwischen Dir und al-len Deinen guten Freunden.
Ich kann Dir das in Wahrheit sagen, daß derHans Zmhof und auch Dein Tochter also schon von Dirreden, und Dich also loben gegen uns, daß sie uns all-weg desto lieber sind geweßt. Aber wie diese Ding allzeitzugehen müssen, das kann mich nicht genug aufwundern.Unser lieber Herr woll es alles gut machen durch seinBarmherzigkeit. Du sollt mir in Wahrheit glauben, allDein Anliegen und Anfechtung geht mir so genau zu Her-zen, als mein eigene Sack, und ich sorg mehr für Dich,denn sunst für alle meine Freund in der Welt. Aber ichhoff je unser lieber Herr hat einen grossen Theil an Dir,daß er Dich also mit Leiden vifitirt, und Dir das mit-theilt, das er selber durch alles sein Leben erlitten hat.Wann Du willt, weil wir find in vslle IsLr^iuaruiri,bedürfen wir nichts anders gewarten, denn Leiden, damituns der Herr will bewähren, wie lieb wir ihn haben,wann „beslus vir c^ui sul'l'ert tentatiuncill, cum pro.dstus kueril, itLcipiet coronsm vitse." Darum, her-zenlieber Bruder, gehab Dich wohl! Ich hoff, der Herr