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Mutter die Meinung wohl, daß sie den Schwestern, dieihr gewart' haben, von der Uebermaaß, als viel sich deSvierte» Jahres gebührt, eine Ehre davon thun. Wie-wohl etliche Schwestern seyn, die sunder Mühe mit ihrgehabt haben, so hat ihr doch der ganze Eonvent gewart'Wochen weis; ist jedermann ganz gutwillig und erbietlichgewest; darum will die Mutter dem ganzen Eonvent eineEhre davon thun; werde» die Schwestern Dein und ihrdabei gedenken. Es thut der Mutter und mir von Her-zen sanft, daß Du als erkenntlich bist, können wohl er-messen, daß Du uns nic schuldig bist. Es ist uns so vielangenehmer und erfreut uns so viel mehr, so viel mehraus Lieb und einem guten Willen geht. Aber, herzlieberVater, ich bitt Dich herzlichen, wollst Dir Dein Herznit beschweren lassen, und Dir die Klosterfeind nit ein-tragen lassen, daß wir so viel Narren machen. Ich hoff,wir haben hier in diesem Kloster nit als viel, als in derStadt seyn. Wir haben eine Kressinn, ist 40 Jahreingesperrt gewest. Ihr Mutter ist auch uustnnig gewest,da sie es von Natur ist, so ist andere unsere Peßle-rinn, die hat ein phantasinisch Köpflein, vertritt aber ihreStell als wohl, daß wir ihr nit könnten gerathen. Dieeine Holzschuh er in hat ihr seltsam Zufäll, ist gleichgeschickt, wie denn ihr Brüder seyn geweßt, ist auch beidem Eonvent und geht zu Chor, verricht ihr Arbeit wieandere Schwestern. Nit mehr haben wir solcher Leut,wollten auch mit Unbescheidenhcit nit gern Ursach syn;was aber Gott thut und verhängt, müssen wir lassen ge-schehen.
Ich wollt. Du sollst nach Wahrheit wissen, wieman mit der Schwester Erescenzia seliger um ist gangen.Man hat sie ste nit hart angestrengt, noch unbescheiden