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abschlug, wär lins nutzer, denn daß sie uns mit solcher Listig-keit und Gewalt unsrer Seel Stroh lesen, dadurch wir ausdem Gehorsam der heiligen christlichen Kirchen kommen undmit ihnen Sclcismaliai würden. Ist es nit ein jämmer-lichs Ding, daß sie uns mit Gewalt zu einem andern Glau-ben wollen nötheu, der uns nit im Herzen ist, daß wir müs-sen glauben, was sie wollen. Du weißt, daß S. Eypria-nus spricht: nie non üi>dal Daum sialrei» , cjui vonIiilüet kceelesiam mutrem. Sie sind selber die Kirch; ichsorg aber, der heilige Geist regier nit allerwegen alleinin dieser Kirche, als die christlich Frucht wohl ausweisen,die mehr viehisch als christlich sind. Verzeih mir, herzlie-ber Bruder, ich kann sonst gegen niemand murmuriren;ich getrau Dir wohl, es sel) gegen die ohn Schäden. DieW. Mutter ist betrübt bis in Tod; bitt Dich freundlich,daß Du ausehest, daß wir Gott und Dir allein verlassensind in diesen schweren Sachen, und daß Du ihr ein Formstellst, wie sie den Mann ein Antwurt soll geben, daß siesich nichts vergeb und doch nichts versäum; dann wahr-lich werden sick die Schwestern nit darzu lassen rathen,daß sie denen beichten, die sie uns eindringen wollen, Ho-lunder so sie merken, daß man mit solcher Listigkeit mitihnen umgehet, sorgen sie, man wird durch die Beichtvä-ter zuwegen bringen, daß suust nit möglich wär. Es wärheut dies Tags besser, daß wir all unser Tag kein Beichtmehr thäten den Menschen, nur allein Gott unfern Herrn,der barmherzig, getreu und verschwiegen ist, dem wir dieSeel und Leib befehlen, und uns arme gefangene Kindin Dein treues Herz. Grüß mir die Streubiu!
Laror Klara Dein Schwester.