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sie der Inhalt der Rache und Verfolgung ihrer, für dieReformation begeisterten, Mitbürger auS; nicht nur wurdeder vertrauliche Ton gegen Emser, und das Lob, mit demsie so freigebig ihn bedacht, von den Spöttern der Gegen-parthei ins Lächerliche gezogen, sondern sie benutzten sogar,oder machten selbst Sprach- oder Schreibfehler, um diegelehrtseynwollende Aebtissin auch von dieser Seite zu per-sifliren. Viele Worte und Wendungen wurden gleichfalls,meist auf niedrige und gemeine Weise, verdreht, um Zwei-deutigkeiten herauszubringen. Der bedeutendste Punktaber von asten, der auch den Feinden recht sehr in dieAugen sprang, und mit erfinderischer Bosheit herausgeho-ben wurde, war der Ausfall auf den Rath selbst, welcher,bei der ohnehin feindseligen Stimmung gegen das Kloster,sehr gefährliche Folgen haben konnte. Vielleicht auch daßeben dieses Schreiben nachmals zu der RücksichtslosigkeitVeranlassung gab, mit welcher die Senatoren gegenSt. Klara verfuhren.
Emser, entweder durch Charitas selbst, oder durchBilibald auf die Folgen seines unvorsichtigen Benehmens,und aus den groben Mißbrauch des Vertrauens aufmerk-sam gemacht, gab, um den Vorwurf von sich abzuwälzen,oder wenigstens zu mildern, ein Schreiben im Druck her-aus, des Titels: „Emsers Entschuldigung von wegen derehrwürdigen Domina, der Aebtissin zu Nürnberg." Indemselben suchte er zuerst die ganze Sache in Zweifel zustellen, ob der Brief, der unter der Aebtissin Namen er-schienen, nur auch wirklich von ihr sep; sodann aber er-klärte er ihn für eine verstümmelte und in vielen Stellenwesentlich entstellte Abschrift des Originals, das er wirk-lich noch besitze; und endlich überließ er sich seiner ganzenGalle über die muthwillige Art, mit der man der ehr-