Dänemark vom 2. Juli 1816 und Patent vom 1. April1831 den erblichen Adelstand des Königreichs, sowie fürseine Person den Grafenstand erlangte. Wappen cfr.Rietstap armorial universel, nouv. ed.
Macdonald-Lockhardt. Der Universalerbe und Ur-nefTe des zu Edinburg 1718 geb. und als Generalmajor zuPisa am 3. Februar 1790 f, 1783 in den Reichsgrafenstanderhobenen Jacob Lockhardt (s. diesen), dessen Sohn Karlkinderlos gestorben war: Karl Macdonald-Lockhardt,Grossbritannischer Baronet (seit 1806), Eigenthümer aufLee, Carnwath und Largie in Schottland, erhielt das Diplomde 1830; Feld I und IV ist aus dem Wappen der Lock-hardt, II und III das Macdonald'sche. Der Löwe ist rothin Gold, desgl. das Kreuz und der Arm in Gold, das Schiffschwarz mit rothen Flaggen, Wimpeln und Segeln in Silber;der Karpfen silbern in Grün; die Lanzen auf Helm II sindbraun mit silbernen Spitzen; der Hirsch naturfarben mitschwarzen Hufen und goldenem Geweih; der stahlgehar-nischte Ritter mit goldener Halskette, daran ein rothes Herz,hält eine braune Lanze mit goldener Troddel und silbernerSpitze. Es ist nicht bekannt, ob Graf M.-L. Descendenzhinterlassen hat. Neuere Englische und OesterreichischeHandbücher weisen Keinen d. N. mehr auf.
Mac Donneil. Am 26. November 1869 starb zuWien Graf Karl M.-D., Erzherzoglich Modenesischer undPäpstlicher Kämmerer, Dienstkämmerer I. K. II. der Elz-herzogin Adelgunde von Oesterreich - Este, Herzogin vonModena. Derselbe dürfte ein Nachkomme sein desjaquesM.-D. (aus der Familie Macdonald), Kais. Oberstlieutenants,welcher am 12. April 1738 durch Kaiser Karl VI. den Erb-ländisch- Niederländischen erblichen Grafenstand erhaltenhatte. Das Wappen ist das Macdonald'sche, aber der Löwein I ist blau-bewehrt und -bezungt, das Kreuz blau, derArm weissgekleidet, aus natürlicher Wolke hervorgehend,das Schiff ein ganz schwarzer moderner Dreimaster, derFisch (in Blau) ein Delphin.
Maestri. Johann Graf M. erhielt 20. Mai 1816für seine Person die k. k. Oesterr. Bestätigung des Italie-nischen Grafenstandes. Näheres nicht bekannt; wahrschein-lich ist hier die Familie M. in Mailand (Wappen: in Blauein gekr. goldener Löwe mit Schwert) gemeint, ausser dernoch eine Familie Maestro existirte, aus der d. d. Wien23. Juni 1629 Laurenz, comes M., Kais. Oberstfeldwacht-meister (aus altem Hetrurischen Adelsgeschlechte) den Grafen-stand für Reich und Erblande, nebst Wappenbesserung fürsich und den jedesmaligen Erstgeborenen, und im Falleseines kinderlosen Ablebens auch für die Descendenz desältesten Bruders Benedict, eventuell zweiten BrudersThomas, erhalten hatte.
Maffei. Anton Marchese M., aus uraltem Vero-neser Geschlecht erhielt als General der Cavallerie, Gou-verneur der Provinz Novara in Verona, 1. A. E. vom 26. No-vember 1824 (nicht 1826) die k. k. Oesterreichische Be-stätigung des Marchesetitels, den Herzog Carl Emanuel III.von Savoyen, unter Verleihung des Lehens Carigliano 1650
dem Johann Franz MafTei verliehen und die Republik Ve-nedig 1655 (Doge Franz Molino) und 1718 (Johann Cornaro)bestätigt hatte, Letztere für die Gebrüder Anton, Alexan-der und Scipio MafTei. Wappen cfr. Rietstap armorialgeneral, nouv. edition.
Magawly. Das von uns gegebene Wappen, wie esauch im Gräfl. Taschenbuch de 1866 Seite XIII beschriebenist, ist das diplommässige, die Adler natürlich-braun. AlsDevise kommt auch: »Fortitudine« vor. Nach neuerenSiegeln und einer Abbildung scheint indess der Schild desWappens derzeit gespalten geführt zu werden, vorn Löweund Hände, hinten unter goldenem Schildhaupt, worin roth-bewehrter und -gekrönter schwarzer Adler, in Gold zweiHermelin-Schrägbalken. Helm wie angegeben. Schildhalter:die Adler oben schwarz, roth-bewehrt und -gekrönt, imSchnabel je einen goldenen Ring haltend; Devise: rubramanus victrix,
Maggio. Joseph M. erhielt am 26. November 1816die k. k. Oesterreichische Bestätigung des Marchesestandesnach dem Erstgeburtsrecht.
Magnagutti. Am 12. December 1816 erhielt Jo-hann Baptist und 1. A. E. Wien 27. Mai 1840, DiplomWien 19. April 1842, Ludwig Gf. M. die Bestätigung desGrafenstandes nach dem Erstgeburtsrecht. Der Strauss istnaturfarben mit goldenem Schnabel, die Lilien golden.
Magnis. Es kommen vielfache Varianten des Wap-pens vor, da weder im Diplom de 1635 noch in dem de1637 ein solches erwähnt wird. Unsere Darstellung ist derBeschreibung bei Wurzbach v. Tannenberg a. a. O. ent-nommen, mit welcher die meisten Siegel übereinstimmen,auch Kneschke giebt das Wappen so; die unheraldischengoldenen Brode um Haupt- und Herz-Schild haben wir fort-gelassen und dem goldgeharnischten Arm auf dem rechtenHelm die heraldisch allein richtige Stellung mit der Faustnach der Visirrichtung gegeben.
Maians s. Mayans.
Mailäth. Das Diplom de 1785 erhielt lediglich fürseine Person und den jeweiligen Erstgeborenen, sowiedie weibliche Descendenz: Josef M., k. k. Geh. Rath undObergespan der vereinigten Pesther, Biliser und SoltherComitate in Ungarn, später k. k. Kämmerer, K. GalizischerHofkanzler, Staats- und Conferenzminister; die Ausdehnungde 1794 wurde seinen Kindern erster Ehe mit Maria Bossany ide Nagy, nämlich: Josef und Ludwig, Katharina,verm. mit Josef Stoeczel de Rapin, Maria, verm. mitLadislaus Melczer de Kdlemes, Johanna, verm. mitVincenz Bydes von Ipp, Xaveria, Christine undJuliane, ferner seinen Kindern zweiter Ehe mit Maria geb.Sdndor von Slavnicza: Johann Nepomuk und Elisa-beth, sowie event. fernere Descendenz, ausgedehnt. Endlicherlangte das Diplom de 1808 auch sein Sohn Karl, k. kKämmerer und im Dienst bei des Erzherzogs Primas, nebstgesummter Descendenz. Der Anker ist silbern, der Palm-
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