HPoppen-Älbum
der
Gräflichen Familien Deutschlands, Oesterreich-Ungarns etc.
Erläuterungen.
III. Band.
Laborde, Alexander Ludwig Joseph Graf L., geb.zu Paris 15. September 1774, f daselbst 19. October 1842,stand bis 1802 in der k. k. Oesterreichischen Armee. Obderselbe zu der in den Kaiserlich Französischen Grafenstanderhobenen Familie de la Borde (cfr. Rietsap arm. univ.,nouv. ed. pag. 250) gehört, vermochten wir nicht zu er-mitteln.
Laboriette de Saisac. Das Grafendiplom erhieltJoseph Freiherr L. d. S., k. k. Capitain- Lieutenant in Pen-sion und k. k. Kämmerer, nachdem ihm bereits d. d. WienI. April 1812 das Böhmische Incolat im Herrenstande ver-liehen worden war. Ueber das Fortbliihen des Geschlechtsist Nichts bekannt.
Laczynski, cfr. hinter dem Buchstaben L.
Lacy. Ueber dieses f Reichsgräfliche Geschlechtist Näheres zu finden in Klingspor, Baltisches Wappenbuch.Graf Franz Moritz L., geb. 21. October 1725, starb alsk. k. F.-M.-Lt. zu Wien am 24. November 1801 und ein1726 zu Connor in Irland geborener Graf Wilhelm L.-Bil-lingary als k. k. Oberstlieutenant am 12. December 1784zu Wien.
de Lalaing-Hoogstraaten. Aus dieser Familie er-hielt des Max Jean Ghislain de L. gesammte Descendenzam 20. September 1877 vom König der Belgier die Aner-
kennung des Grafenstandes, welchen die Familie bereits vonIC. Karl IV. am 17. April 1719 erhalten hatte. Wappen: inRoth neun (3.3.31) mit den Spitzen aneinanderhängeudesilberne aufrechte Wecken. Auf dem gekrönten Helme eingoldener Adlersrumpf zwischen silbernem Fluge etc. etc.(cfr. Rietstap a. a. O., Band II, S. 9).
Lallemant de Levignen. Dieses aus Chälons ander Marne stammende alte Geschlecht erhielt in Person desJulius Felix Joseph L. d. L. (geb. 1825) durch KöniglichBelgisches Diplom d. d. 12. November 1847 die Anerken-nung des Adels und — nach dem Erstgeburtsrecht —auch des Grafenstandes, welchen K. Ludwig XIV. im De-cember 1723 dem Charles Louis Lallemant, Herrn der Vice-grafschaft Levignen, verliehen hatte.
Lallich. Die Söhne des f Johann Jacob: Franz,Trajan und Christoph L., stammend aus dem AltbosnischenAdelsgeschlechte der Sladoevich zu Ragusa, erlangtendas Diplom de 1717 nebst Prädikat »Hoch- und Wohlge-boren« und Wappenbesserung. Die Monde im Schrägbalken,die Adler und der Kreuzstab sind golden, der Stern in IIsilbern, die übrigen Monde roth. Das Geschlecht dürfte inDalmatien noch blühen.
Lamberg. Die Linien im Gothaischen Taschenbuchsind derzeit sehr wenig genealogisch geordnet. Nur dieCadets der Fürstlichen Linie und die Weibssprossen der im
XCVIIIA