Spitze, brauner Schaft, rothes Gefieder) einer hinter demanderen (nicht senkrecht) belegt ist. Der Luchs im grünenHerzschild (ohne Boden) und auf dem Helm, sowie die denSchild haltenden sind natürlicher Farbe, d. h. rothbraun mitgelblichem Hals-, Brust- und Bauchfell. Der Flügel aufdem Helm enthält einen silbernen Schrägbalken, in welchemeiner der Pfeile der Länge nach liegt.
Lynar. Wir geben das Wappen in der Weise, wiees in dem dem Grafen Moritz zu Lynar d. d. 27. Februar1807 verliehenen Oesterreichischen Fürstendiplom verliehenist, da diese Darstellung die einzig diplomatische ist. Hier-nach wachsen aus dem Castell drei natürliche Flachsblüthenund ebensolche gehen auch aus dem Rachen der Schlangehervor, wogegen auf Siegeln statt derselben theils Rosen,tlieils (wahrscheinlich aus Unkenntniss) Gartenlilien anStengeln erscheinen. Als Devise erscheint: Sola invidia,ohne jedoch durch ein Diplom fixirt zu sein.
Lynden. Die in den Niederlanden blühende Linieder Württembergischen Grafen von Linden schreibt sichwie oben und führt dasselbe Wappen wie Letztere, jedochhat der Windhund ein goldenes Perlenhalsband, und zweiebenso gezierte Windhunde auf Postament stehend haltenden Schild. Der Grafenstand ist vom König der Nieder-lande bereits am 15. December 1818 dem Jean Carel Eliasvan L. anerkannt worden.
Lyssau. Diese Familie soll noch im Jahre 1835in Oesterreich angesessen gewesen sein; sie erhielt denBöhmischen Grafenstand mit »Hoch- und Wohlgeboren« inPerson des Rudolf Josef Freiherrn v. Lisau d. d. Wien10. Juli 1702, nachdem (wohl an dessen Vater) Johann Frei-herrn von Lisau (Lysaw) d. d. Wien 26. April 1642 bereitsdas Böhmische Incolat verliehen worden war. Wappen cfr.Rietstap armorial general, nouv. ed.
Laczyriski. So wie hier, ist das Wappen verliehenmit Prädikat »Floch- und Wohlgeboren«, d. d. Wien 6. No-vember 1783 an Joseph v. L. aus altpolnischem Geschlechtdes Stammes Nale ( cz.
Grodköw-Los. Das Diplom de 1783 erhielt FelixAnton de G.-li. und sein Neffe Moritz, mit »Hoch- undWohlgeboren«, das de 1789 Michael Moritz, Joseph, Franzund Felix Gebrüder, das de 1861 Karl Franz Sales (geb.27. Januar 1814 zu Deytrowice) und seines f Bruders JohannNicolaus Joachim (aus der Ehe mit Antonia Anna Theofilageb. Innosza-Borkowska) Tochter: Veronica KatharinaMaria, geb. 27. October 1842 zu Deytrowice. Er war derSohn des "j" Spiridion Nicolaus aus der Ehe mit Theresiav. Jastrz^bska und Enkel des Grafen Joseph, K. Poln. Jäger-meisters zu Inowlad (vermählt mit Margarethe v. Kopystynska),desselben, welcher 1789 gegraft worden war. Die Familiegehört dem Poln. Wappenstamme Dabrowa an. Die dreiDiplome verleihen dasselbe Wappen; die Kreuzchen sindgolden, der Flügel ein »grauer Geierflügel«. Der Pfeil hatbraunen Schaft, rothes Gefieder und silberne Spitze.
Lubieriski. Die Darstellung des Gräfl. Wappens imDiplom (bei Koehne I, 69) ist durch den der PolnischenStammwappen unkundigen Herold so verunstaltet, dass wirglaubten, hier eine gründliche Purifikation vornehmen zumüssen. Statt des stehenden Lammes in Feld I ist derWidder des Polnischen Stammwappens Innosza (welcheswegen der Verwandtschaft mit den v. Bieliu'ski verliehenwurde) wieder in seine Rechte gesetzt worden. Feld IIIist das Wappen der Fürsten Sanguszko, des WappenstammesPogon I; derselbe schwingt ein goldbegrifltes Schwert undhält einen blauen Ovalschild mit goldenem Doppelkreuz;Zügel, Bauchgurt und Schabracke sind roth mit goldenenBordüren. (Das Feld müsste richtiger roth sein.) Feld IVsoll das Wappen der gleichfalls verwandten Familiev. Szembek sein, doch sind auch hier (warum ist uner-findlich) Farben und Figuren verändert; die Hirsche (sonstBöcke) sind hellbraun, die Rosen golden mit grünem Samen.Feld II und Herzschild enthält das Stammwappen derLubienski: Pomian: den von goldbegrifftem Schwert schräg-gestürzt durchbohrten schwarzen Büffelkopf. Auf die Grafen-krone, aus der im Diplom der stahlgeharnischte Arm (mitgoldenen Reifen), dessen mit Panzerhandschuh versehene Handden goldbegrifften Säbel (warum nicht Schwert?) hält, hervor-geht, haben wir den Wappenhelm mit entsprechenden Deckengestellt. Die schildhaltenden Ritter mit goldverzierten und-benagelten Stahlharnischen und dergl. Helmen mit vierblausilbernrothschwarzen Federn haben goldbegrifite Schwer-ter in braunen goldbeschlagenen Lederscheiden an rothenSchwertgurten mit goldener Schnalle und halten in derfreien Hand braune Lanzen mit eisernen Spitzen und gol-dener Troddel; sie stehen auf verziertem goldenem Posta-ment. — Siegelabdrücke ergeben noch andere Varianten,z. B. in Feld I das Wappen Ciolek: Stier; in Feld II dasWappen Wieniawa (Stierkopf 0 h n e Schwert); Feld IV pur-purn, den Säbel als einen ungarischen u. dgl. m.
Mac Caffry. Diese Familie, aus der u. A. der inWien lebende k. k. Generalmajor Graf M.-C. und der k. k.Rathssekretair Graf Hugo M.-C. beim Kreisgericht in Wels(1887) stammen, führt ihren Stammbaum aufwärts bis zuTerentius M.-C., aus dem Hause der Dynasten der Graf-schaft Fermaghan in Schottland. Dessen Sohn hiess Tho-mas M.-C. de F., sein Enkel Edmund. Aus des LetzterenEhe mit Catharina O'Reilly stammte: Richard M.-C.de F., dessen Gemahlin Margarethe Mac Caffry deDenn war und deren Sohn Bernhard sich mit MariaO'Reilly vermählte. Beider Sohn Jacob M.-C. de Clavanna(in der Grafschaft Fermanagh) erwählte zur Gattin CatharinaMaguire von Tempoe. Beider Sohn Robert, wel-cher als »Mac Gabfraigh (Caffry) Lord de Kean-More, Ross,Bally und Mac Caffry« bezeichnet, am 1. Februar 1733geboren war, bereits 1748 in Römisch Kaiserliche Dienstekam, das erwähnte Attest eodem beibrachte und sich mitMaria Anna Freiin von Blümegen vermählte, ist derStammvater der heutigen Grafen M.-C.
Mac Carthy, schottische Familie, die sich nach derDänischen Colonie St. Croix wandte, wo Charles de M.-C.,Pflanzer daselbst, laut Allerh. Resolution des Königs von
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