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silberne das der Herrschaft Bronchorst — hierzu Helm V(links) —, Feld III das von Wisch (hierzu Helm II von
rechts), Feld IV das von Borlceloe (hierzu Ilelm IV
rothes Herz zwischen 2 Fasanfedern). — Es kamen undkommen noch zahlreiche Wappen Varianten vor — cfr. dieser-halb Neuen Siebmacher, Hoher Adel, II. Reihe, Anhang.
Limminghe. Diese am 7. Juli 1694 nach dem Erst-geburtsrecht in den Grafenstand erhobene Familie in Bel-gien erhielt Ausdehnungen desselben auch am 6. December1761. Wappen cfr. Rietstap arm. univ., nouv. id.
Linden, Lynden. Ueber die gänzliche Veränderungdes ehemals geführten Wappens in das Stammwappen derAspremont-Linden cfr. Gritzner, Standeserhebungen undGnadenacte deutscher Landesfürsten der letzten drei Jahr-hunderte. Das Kreuz und das Halsband des Windhundessind golden.
Linden gen. v. Weickmann-Frauenberg. Derhintere Schildtheil und Helm II bildeten das Wappen derbeerbten Familie v. W.-F., cfr. Gritzner a. a. O.
Lindenau. Erst am 10. August 1842 im Manns-stamme erloschene, d. d. Wien 8. August 1764 in PersonHeinrich Gottliebs v. L., Kursächs. Oberstallmeisters, inden Reichs-Grafenstand mit »Hoch- und Wohlgeboren« er-hobene Familie. Das Gräfliche Wappen bildet Siebmacher,Supplement II. 2. Nr. 8 richtig ab, nur müssen alle Rosengoldbesaamt, das Roccocopostament violettüch, der Baum-stamm braun sein.
Linker. Die Adler sind golden-bewehrt, der Granat-apfel innen roth, aussen grün mit desgl. Blätterstiel.
Linsingen; bei Koehne, Pr. Wpb. nicht ganz rich-tig; die Figuren in den Balken sind als »Linsen« be-schrieben, aber als Kugeln gezeichnet; zwischen den Flügelneine »Linsenstaude«.
Lippe-Biesterfeld und Lippe-Weissenfeld, Neben-linien des Fürstlichen Hauses; die Rose, goldbesaamt undgriin-bebartet, ist das Stammwappen, die Schwalbe auf demgoldenen Sterne das Wappen von Schwalenberg.
Lippe-Falkenflucht. So wie hier im Grafendiplom ;der Falke naturfarben, die hier vierblättrige Rose und auchder silberne Stern sind dem F. Lippe'schen Wappen ent-nommen; im Freiherrndiplom war nur der Name Falken-flucht verliehen.
Lipski, Grafen von Lipie, die Gräfliche Liniedieses im Adelstande noch jetzt blühenden Polnischen Ge-schlechts des Wappenstammes Grabie dürfte erloschen sein.Das Reichsgrafendiplom d. d. Wien 8. August 1637 erhieltdurch Kaiser Ferdinand III.: Johann, Bischof von Culmund Pommern, dann K. Poln. Gesandter am Kais. Hofe,nebst Gebrüdern: Franz, Castellan in Socliakow und Se-nator im Kgr. Polen, Mattias Georg, Tribun des Di-
strikts Rawa, Kaspar Sigismund, K. Poln. Panierträgerdes Distrikts Sochakow, Philipp, Domherr zu Plock,Sawczicz und Sendomir, auch K. Poln. Sekretair, Samuel,Kais, und Kgl. Polnischer Kämmerer und Oberst-Kämmererdes Prinzen Karl Ferdinand von Oesterreich-Tyrol.
Litta-Modignani. Johann Baptist Graf L.-M. er-hielt, zufolge eines Marchesediploms d. d. Mailand iS. Juli1778 für Eugenio L.-M., am 16. September 1816 die k. k.Oesterreichische Bestätigung des Grafenstandes nach demmännlichen Erstgeburtsrecht. Wappen: gespalten, vornschwarzgolden geschaclit, hinten unter goldenem Schild-haupt, worin ein gekrönter schwarzer Adler, in Silber einaus rothsilber fünfmal getheiltem Schildfuss wachsenderrother Löwe. Helm : aus rothsilbernem Wulst wachsendergekrönter schwarzer Adler.
Litta-Riumi. D. d. 10. Februar 1817 erhielt Pont-pejus L.-R. die k. k. Oesterreichische Bestätigung desGrafenstandes nach der männlichen Erstgeburt. Wappen:goldschwarz geschacht. Helm: wachs, gekr. Adler. DieGrafenstandsanerkennung hatte bereits d. d. Mailand 30. März1787 Conte Carlo L., »di Decurioni della Cittä di Milano«erhalten.
Litta-Visconti. D. d. 6. September 1816 erhieltenHieronymus Albert und Alphons nebst männlicher Descen-denz die k. k. Oesterreichische Bestätigung des Grafen-standes. Wappen: gespalten, vorn von Gold und schwarzgeschacht (L.), hinten (V.) aufgerichtete gekrönte blaueSchlange, ein nacktes Kind verschlingend, in Silber.
Livizzani. Die Immatriculation bei der Grafenklassein Bayern erlangte Graf Alfons Vincenz L., Kgl. Bayer.Kämmerer und Oberst der Kgl. Leibgarde (geb. 1753), aufGrund nachgewiesener mehr als ioojähriger Führung desGrafentitels durch seine Familie; ob er Descendenz hinter-liess, ist zweifelhaft.
Lobenhausen, die Gräfin, geborene Anna Theresevon Landzert, geb. am 12. März 1823, war die morgana-tische zweite Gemahlin (seit 17. Juli 1856) Sr. D. des PrinzenHeinrich von Hohenlohe-Kirchberg (geb. 1788, f 1859)und starb kinderlos 20. April 1871; der Ritter im Hcrz-schild ist silbern-geharnischt mit dgl. Lanze und Schild,bezeichnet mit rothem Kreuz.
Locatelli. Den Venetianischen Contctitel hatte Jo-hann Felix L. und Sohn Andreas erhalten, die Bestätigung(als »L. de Lanzi«) de 1829 erhielt Peter L. in Bergamo.Bereits d. d. Wien 16. November 1720 war Johann AntonL. auf Grund des Venetianischen Contediploms als Grafbei der Niederösterreich. Landmannschaft im Herrenstandeeingetragen worden. Die Eule ist naturfarben, Sterne golden.Der Ritter hat blau-golden wechselnde Helmfedern, gol-denen Gürtel und 3 rothe Streifen auf dem Kleide, derPfeil hat braunen Schaft, Stahlspitze und rothen Flitscli.
de Lochis, alte Familie aus Bergamo, welche 1. A. E.d. d. Baden hei Wien 17. Juli 1829 in Person des Wilhelm
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