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mehr für nothwendig anerkannt werden dürf-te, als es bekannt ist, dafs in dem Oester-reichischen Kaiserstaale nur dem eigentlichenAdelserwerber ein Diplom ausgestellt zu wer-den pflegt, welches oft bey fruchtbaren Fa-milien, und bey den, unter diesen nichtselten Statt findenden Zwistigkcitcn, oderZerstreuungen in die entferntesten Weltge-genden, schon nach einigen Decennien nichtleicht auffindbar ist, da alles übrige, nähm-lich Filiation u. s. w. sich leichter, als dieoft geflissentlich geheim gehaltene Jahreszahleiner Adelserwerbung in dem Gedächtnissefortpflanzet.
Drittens, kann dieses Werk selbstJenennützen, welche sich erst in Zukunft um denAdel bewerben wollen, da sie dadurch zurKenntnifs jener Wahlnahmen gelangen, wel-che bereits existiren, und daher nicht weitergewählet werden dürfen.
Nachdem ferner jedes Lexikon zwar mög-lichst vollständig, jedoch so kurz als möglich,ahgefasset seyn soll, so erscheinet auch indem gegenwärtigen nur der Tauf- und Zu-