VOR ERINNERUNG.
XIX
Holl strahlen die Verdienste des Prie-sters und Volkslehrers, der die ihm anver-traute Gemeinde unter trostvollen Ermah-nungen durch die, oft dornenvolle Bahndes Lehens leitet, ihren frommen Glauben,das Vertrauen auf eigene und fremde Moralitatbelebend weckt und erhält, und ihnen jenenernsten Schritt in das Land vcrsüfst, welchesvor dem gotterleuchteten Auge des Glaubens,als ein sicherer Zufluchtsort aus den Stürmenunsers irdischen Daseyns dasteht.
Welche hohe Verdienste erwirbt sichnicht der Arzt, welcher mit eisernem Flcifseund dem gröfstmöglichsten Kraftaufwanderastlos daran arbeitet, die Gesundheit seiner
angelegen seyn, jedem Verdienste, es sey mittelbar,oder unmittelbar um den Staat erworben , eine ge-deihliche Aufmunterung zu Theil werden zu lassen.Der verdienstvolle Mann in der Uniform, am Raths-tische, in der Amtsstube, der Geistliche, Gutsbe-sitzer, Arzt, Gelehrte, Künstler u. s. w. erschie-nen und erscheinen dem hellen Blicke der Ocster-rcichischcn Regenten , der Auszeichnung durchden Adel würdig, und selbst das weibliche Ge-schlecht blieb , wenn Verdienste fiir selbes spra-chen , nicht ausgeschlossen, wie die Durchlesungder einzelnen Adelserhebungen in vorliegendemWerlte hinlänglich darthut.
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