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Kunstarchäologische Betrachtungen über das Portal zu Remagen
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solche Bildwerke aus der Basilika des h. Felix zu Nola, und des h. Felix zuFondi. aus der Basilika Liberiana und der Basilika des h. Paulus, aus der Ba-

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silika der h. Agatha in Suhura zu Rom; aus der Basilika des h. Vitalis und desh. Apollinaris zu Ravenna, der h. Kosmas und Damianus, des h. Laurentius inAgro Verano, der h. Agnes in der Via Nomentana, der h. Sabina, der h. Praxe-des, der h. Cacilia, des h. Markus, des h. Clemens und aus den allen Basiliken desh. Petrus, und der des h. Paulus zu Rom. Einige dieser Bilder sind noch erhal-ten, andre kennt man aus Abbildungen, und wieder andre blos aus Beschreibungen.

Wir wählen zwei dieser Bilder aus, um daran unsere Gedanken zu ent-wickeln ; das erste ist das Bild in der Tribüne der uralten Kirche St. Praxedes,und das andre das Bild aus der Basilika von St. Paul zu Rom 1 ).

Auf dem ersten Bilde, in der Tribüne der Kirche der h. Praxedes zu Rom,erblicken wir oben eine schöne und regelmässig erhaute Mauer mit Thürmen undThoren; es ist die gewöhnliche Art wie die Kunst Städte darzustellen pflegt.Welche Stadt aber hier dargestellt wird, das ersehen wir aus der folgenden,Stelle, die wir der Apokalypse entnehmen.Ich sah, so heisst es hier, die hei-lige Stadt, das neue Jerusalem herabfahren aus dem Himmel, von Gott bereitetwie eine Braut die geschmückt ist für ihren Bräutigam" 23, 2. Diese Stadt wirdungemein prächtig beschrieben , alles was Pracht und Glanz gewährt, alles wasBewunderung und Erstaunen weckt, ist an dieser Stadt zu erblicken. Sie hathohe und grosse Mauern; die Grundsteine sind Edelsteine; Jaspis, Sapphir,Chalcedon, Smaragd, Sardonix, Beryll überhaupt die kostbarsten und glänzendstenSteine sind zum Bau ihrer Mauern verwendet worden, jedes Thor ist aus einerPerle erbaut, die Strassen sind mit reinem Golde belegt 2 ).

Die Eingänge in die h. Stadt, in das himmlische Jerusalem, werden von Engeln

1) Hierüber sind zu vergleichen: Ciainpini vetera monimenta in quibus praecipue miisiva opera,illustrantur. Romac 1690. fol. insbesondere der II. Bd. wo auch die ineisten Abbildungen mitgetheilt wer-den. Dann dessen Werk: De sacris aedifieiis a Constantino magno constructis. Romae 1693. fol. Ferner,Gutensohn und Knapp, Denkmäler der christlichen Religion, oder Sammlung der ältesten christliehen Kirchenoder Basiliken Roms vom 4. bis zum 13- Jahrhunderte. Rom und Stuttgart 1832; und drittens die kleineSchrift unter dem Titel: die bildlichen Darstellungen im Sanktuarium der christlichen Kirchen vom 514.Jahrhundert, von Dr. Joh. Georg Müller (jetzigem Bischof v. Münster) Trier 1835. Unsere beiden Abbildun-gen sind aus dieser Schrift entnommen. Endlich Roms Basiliken und deren Mosaike, in der Beschreibung

der Stadt Rom von Platner u. Bunsen. Bd. 1. S. 417. 2) Apok. 22, 1921.