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im Ravensberg'ischen vor. Aus demselben wohnte noch 1596 Jacobv. Steinfeld dem Landtage zu Jöllenbeck bei.
Fre.ili. v. Ledebur, II. S. 479 und III. S. 346. — Swcrig.- Riki Wappenb. Ridds. 205, Nr. 1837 .
Steinfort, Steinfurth, Steinford, Stenfort, Grafen (in Gold einrother Schwan mit schwarzem Schnabel und Füssen). Altes, nieder-sächsisches Herren-Geschlecht, eines Stammes mit den Grafen zuBentheim und Teckelnburg, welches zu Anfange des 15. Jahrh. denGrafenstand erhielt. Die Erbtochter des letzten Grafen v. Steinfort,Balduin des Streitbaren: Mathilde, vermählte sich im 15. Jahrh. mitEberwein 11. Grafen zu Bentheim und brachte diesem die HerrschaftSteinfort zu.
Hühner, II. Tab. 419—22. — Zedier, 39. S. 1668.
Steingen, Ritter. Reichsritterstand. Diplom vom 4. Mai 1627für Adolph Steingen, des Kurfürsten Georg Wilhelm von Branden-burg Clevescher Geh. Rath. Derselbe besass ein Gut zu Lumers imKirchspiele Wheel. — v. Hellbach sagt: „Steingen, Adolph, erhieltvom Kurfürsten George Wilhelm von Brandenburg 4. Mai 1627 eineBestätigung seines Adelsstandes".
v. Hellbach, II. S. 523 u. 21. — Freih, v. Ledebur, II. S. 479. ^
Steinharter zu Bulgarn. Im Kgr. Bayern erneuerter Adelsstand.Erncuerungsdiplom des der Familie zustehenden Adels vom 2. Sept.13.15 für Franz Seraph Steinhauer, Gutsbesitzer von Bulgarn (geb.1761). Der Grossvater desselben, Johann Michael Steinhauer, begabsich, im Oesterreichischen Erbfolgekriege zu Grunde gerichtet, seinesAdels u. zog nach Böhmen. — Der Empfänger des Aclels-Erneuerungs-diplom war sein Enkel und hatte die Herrschaft Bulgarn, welche sichmit in den Salzachkreis erstreckte, erworben und wurde der Adels-matrikel dos Kgr. Bayern einverleibt.
v. Langi S. 559. — v. Hellbach, II. S. 524 (der Name Steinhausser ist unrichtig). — W. B. d.Kgr. Bayern, VIII. 92.
Leipzig, Druck der Rossbevg'schen Buchdrucker ei.