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Nassau-Weilburg, verw. Fürstin zu Anhalt-Bernburg-Schaumburg,geb. 1776, verm. 1813 und gest. 1841; — Friedrich (II.), geb. 1813,Herr auf Hausen an der Lahn und des dritten Steinsclien Bittergutszu Barchfeld: Caroline v. Schulze, geb. 1815 und verm. 1841. —Zweiter Zweig: Ludwig Ferdinand, s. oben, gest. 1778, Stifter deszweiten Zweiges, kurhessischer General-Lieutenant: Luise v. Krug;
— Johann Friedrich, gest. 1798, Oberst: Maria v. Boppart; - Wil-helm, gest. 1853, kurhess. Kammerherr: Caroline Freiin v. Stein-Liebenstein zu Barchfeld, geb. 1786 und verm. 1811; — Freih. Lud-wig, geb. 1822, Besitzer des 1. Gutes zu Barchfeld, verm. 1857 mitMathilde Freiin v. Uslar-Gleichen a. d. H. Appenrode, geb. 1837,aus welcher Ehe, neh.en zwei Töchtern, zwei Söhne entsprossten:Walter, geb. 1860 und Oscar, geb. 1861. Der Bruder des Freih.Ludwig: Freih. Rudolph, geb. 1826, kurhess. Premierlieutenant a.D.,vermählte sich 1859 mit Charlotte Freiin v. Malsburg a. d. H. Esche-berg, aus welcher Ehe eine Tochter und ein Sohn, Hans, gest. 1862,stammt.
Gauhe, I. S. 2430. — Zedier, 39. S. 1523.— Freih. v. Ledebur, L S. 477. — Geneal. Täschenb.(1. freih. Häuser, 1853, S. 450—54. 1855, 581—83, 18(51, S. 783 — 88, 1864, S. 807 — 10 u. 1866. —Siehmacher, I. 140: vom Stein zu Barchfeld, Hessisch. — W. B. der sächs. Staaten, III. 48: Frh. v.Stein-Liebenstein.
Stein, vom Stein zu Nassau, auch Freiherren (Schild geviert:1 und 4 in Gold eine fünf blättrige, rothe Rose mit blauem Samen:Stammwappen und 2 und 3 ebenfalls in Gold ein rother Querbalken:Schöneck). Reichsfreiherrnstand. Diplom für Philipp v. Stein (gest.1476), Amtmanns zu Nassau, vom K. Friedrich III. — Altes, zurehemaligen mittelrheinischen Ritterschaft gehörendes Adelsgeschlecht,welchem die Burg zum Stein, auf dem nämlichen Bergkessel an der ,Lahn, welcher die Reste des Stammschlosses der Herzöge von Nassauträgt, den Namen gab. Die Burg Stein blieb seit jener Zeit, nebstdem Hofe im Städtchen Nassau ununterbrochen im Besitze der Familieund auch die übrigen, im Laufe der Zeit erworbenen, grundherrlichenBesitzungen, welche den Herren vom Stein Landstandscliaft, gleichden Standesherren, in Nassau verliehen, liegen meist innerhalb derGrenzen Nassaus und waren theils Reichs-, theils Nassauische Lehen.Der Grundbesitz der Familie war so bedeutend, dass dieselbe zu allenZeiten zu den reichsten und angesehensten Geschlechtern der rheini-schen Ritterschaft gehörte. — Schon seit 1158 treten Sprossen desStammes in vielen, noch vorhandenen Urkunden auf und Humbrachtfangt bereits die Stammreihe um 948 mit Egolff vom Stein an. Phi-lipp vom Stein erhielt mit dem Freiherrenstande zugleich die schwarzeKrone an den Eselskopf, welchen der Helm des Stammwappens trägt.
— Christoph Freih. vom Stein zu Nassau, war bis 1559 Domherr zuWorms, zu welcher-Zeit er sein Amt niederlegte und sich mit Mar-garethe, Tochter des Johann v. Nassau u. der Margarethe v. Schöneck,vermählte. Von den Nachkommen vereinigte Freih. Ludwig Christoph,geb. 1646, Herr zu Frücht und Schweighausen, da mit seiner Aelter-mutter, Margarethe v. Schöneck, des Johann v. Nassau Gemahlin,1572 das Schönecksche Geschlecht ausgestorben und* später, 1601