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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Sohn des 1834 verstorbenen Freih. Franz ans der Ehe mit AnnaMariaWalbur gis Freiin v. Hommer, s. oben g'rossh. hess. Kammer-herr und Kreisrath zu Darmstadt, verm. in erster Ehe 1826 mit Ca-roline Freiin Schenck zu Schweinsberg auf Sorge, geb. 1800 u. gest.1832 u. in zweiter 1832 mit Adriane Grf. Alt-Leiningen-Westerburg,geb. 1817 und gest. 1858. Aus der ersten Ehe stammt Freiin Luise,vermählte Frau v. Fransecky u. aus der zweiten, neben drei Töchtern,vier Söhne: die Freiherren: Friedrich, Carl, Ludwig und Paul. DerBruder des Freih. Ferdinand: Freih. Ludwig, geb. 1809, wurdegrossh. hess. Kammerherr und Lieh. Justizrath bei dem Ministeriumder Justiz.

v. Gleichenstein, Nr. 84. Vol. König, I. S. 95462. Gauhe, I. S. 2430. Zedier, 39,S. 151720. Hörschelmann, Sammlung von Stamm- und Ahnentafeln, Coburg, 1774. S. 63. N.Pr. A.-L. VI. S 103: v. Stein v. Kochberg. Freih. v. Ledebur, II. S. 477 u. 78. Geneal. Ta-schenbuch d. freih. Häuser, 1853, S. 44649, 1855, S. 57581, 1863, S. 932 34, 1865 u. 1867.v. Meding, I. S. 580: v. Stein. W.B. d. sächs. Staaten, IX. 32: Freih. v. St.-Braunsdorf undKochberg.

Stein-Liebenstein zu Barclifeld, auch Freiherren (in Silber zweischrägrechte, schwarze Balken). Alt hergebrachter Freiherrnstand,anerkannt für die Familie im Hrzth. Sachsen-Meiningen 1845 undim Grossh. Hessen-Darmstadt 1846. Altes, in beiden Hessen, Thü-ringen und Preussen blühendes Adelsgeschlecht, welches, wie ange-nommen wird, aus einer Nebenlinie der bereits im 14. Jahrh. ausge-storbenen Dynasten v. Frankenstein an der Werra stammt. Tuttode Lapide kommt bereits 1116 u. Poppo de Lapide 1142 urkundlichvor. Zwischen 1300 u. 1350 besass die Familie, ausser dem Stamm-schlosse Stein, welches später, zum Unterschiede von dem naheliegen-den Schlosse Altenstein,Liebenstein", auchNovis Lapis" genanntwurde und dem dazu gehörenden Landesbezirk, viele andere Güterund Schlösser: Altenstein, Mosburg, Barchfeld, die Aemter undSchlösser Gerstungen und Kreutzburg u. s. w. 1318 gaben Tuttound Wetzel I. vom Stein nach damaliger Sitte dem Landgrafen Fried-rich von Thüringen freie und unabhängige Schlösser und Güter ausfreiem Willen zu Lehn, wodurch die Familie erst lehenspflichtigwurde. Später, 1567, verlor Asmus vom Stein, durch seine Treuegegen den unglücklichen Johann Friedrich den Mittlern, Herzog zuGotha, in die Grumbachschen Händel verwickelt, nach dem derHerzog gefangen wurde und er drei Monate lang seinen Liebensteingegen Kurfürst August von Sachsen vertheidigt hatte, das Leben,worauf die Burg erobert und sämmtliche sächsische, hennebergischeund hessische Lehen eingezogen wurden. Nach Jahren erhielten zwardie Söhne einen Tlieil derselben zurück, doch nur, nachdem sie einenRevers unterzeichnet, dass sie nie wieder etwas gegen Kaiser undReich unternehmen wollten. Seit dieser Zeit waren und blieben dieSprossen des Stammes die treuesten Anhänger des Kaiserhauses.Nachdem 1672 Schloss und Amt Liebenstein durch ein Lehensver-säumniss der Familie entzogen wurde, blieb ihr Hauptsitz das ihrschon sehr lange zustehende Schloss Barchfeld mit dem gleichnamigenMarkte an der Werra. Alle jetzigen Freiherren vom Stein-Lieben-stein zu Barchfeld stammen ab von dem Freih. Caspar Adolph, geb.

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