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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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20. März 1628, und Grafendiplom vom 29. Septbr. 1638. Altes,französisches Adelsgeschleclit, welches in der erste Hälfte des 17. Jahr-hunderts nach Oesterreich kam, zu grossem Ansehen und ansehnlichenHerrschaften gelangte und 1712 das Obersterbland-Falkenmeisteramtin Oesterreich unter der Ens erhielt. Dasselbe brachte die Herrschaf-ten Wartenburg und Perkhaim, Schwietlau in Mähren, das Lehn Wa-silsko u. s. w. an sich. Der Stamm blüht jetzt in einer älteren undjüngeren Linie. Haupt der älteren Linie ist: Clemens Gundacker deGuyard, Herr v. Saint-Julien, R.-Gr. v. u. zu Waldsee, geb. 1801Sohn des 1836 verstorbenen Grafen Franz aus der Ehe mit JosepheGrf. v. Lodron, gest. ebenfalls 1836, Oberst-Erblandfalkenmeisterin Oesterreich unter der Ens, k. k. Kämm, und Geh.-Rath, Oberst-lieutenant in d. A. und Obersthofmeister I. M. der K. Carolina Augusta,verm. 1836 mit Maria Grf. v. Khevenhüller-Metsch, geb. 1815. DerBruder des Gr. Clemens, geb. 1806, Erblandfalkenmeister in Oester-reich unter der Ens, ist k. k. Kämmerer und Oberstlieutenant in d. A.,und die Schwester, Grf. Leopoldine, geb. 1807, vermählte sich 1843mit Carl v. Petzold, k. k. Hauptmann in d. A., und ist seit 1849Wittvve. Haupt der jüngeren Linie ist: Graf Franz, geb. 1805Sohn des 1817 verstorbenen Grafen Jobann, k. k. Kämmerers undOberstlieutenants, aus der Ehe mit Franzisca de Paula Grf. v. Fünf-kirchen, verm. 1839 mit Leocadie Grf. Springenstein, geb. 1820,aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, drei Söhne stammen, die Gra-fen Albert, geb. 1841, in k. k. Militärdiensten, Clemens, geb. 1845,und Arthur: geb. 1850.

Jacobi , 1800, II. S. 316. Geneal. Taschenb. der gräfl. Häuser, 1848, S. 555 und 56,1864, S. .721 und histor. Ilandb. zu Demselben, S. 802. Suppl. zu Siebm. W.-B. I. 4.

Saint-Julien, Chevalier de St.-Julien (Schild zweimal der Längenachgetheilt: drei Pfähle: der vordere Pfahl quer getheilt, oben in Blaueine goldene Lilie, und unten von Roth und Silber siebenmal quer gestreift;der mittlere Pfahl ist ebenfalls quer getheilt: oben in Roth ein silber-ner Löwe und unten in Silber ein grüner Zweig, und der hintere Pfahlblau, mit einem Kreuze in der Mitte, darüber ein Stern und daitintereinkleiner MondJ. Französisches, später nach Preussen gekommenes Adels-geschleclit, welches, schon dem Wappen nach, in keiner Verbindungmit der im vorstehenden Artikel erwähnten Familie stand. JohannFranz v. St. Julien, k. preuss. Oberst und Commandant des RegimentsPrinz Leopold von Braunschweig, starb 1784 und sein Sohn, der k.preuss. Kammerherr und Besitzer der Güter Dubbertech und Wojen-tliin im Caminschen v. St.-J. 2. Mai 1803.

Freih. v. Ledebur , II. S. 333 und III. S. 336. Suppl. zu Siebm. W.-B. VI. 26.

Sainte-Marie-Eglise, Freiherren (in Blau sechs, 3, 2 und 1, rechts-sehende, goldene Adler). Baronats-Bestätigungsdiplom vom KönigeMaximilian I. von Bayern vom 6. Juni 1816 für die gesammte Familie.Altes, französisches Adelsgeschlecht, der Sage nach aus dem Stammedes in der ersten Hälfte des 10. Jahrh. lebenden Richard, ersten Her-zogs der Normandie, entsprossen. Von Robert de Sainte-Marie-Eglise, Seigneur et Patron du dit lieu, stammte in der 15. Generation