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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
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Wensierski.

Wettberg.

ein wachsender rother, doppelt ge-schwänzter Löwe, unten in Blau 3 gol-dene quer neben einander aufgerichtetegoldene Ziegelsteine; aus dem Ilelmewächst der Kopf und Hals des Löwenhervor. Siebm. I. 177. Dies W. findetsich auf Gräbern, namentlich in derKirche zu Belgern bei Torgau. Ausdiesem Geschlechte, welches Bresen(Saalkreis) besessen zu haben scheint,war Ludwig v. W. 1838 Major in derGensdarmerie Brigade zu Marienwerderund ein Sohn desselben 1843 See. Lieut.im 5. Inf. Beg. zu Danzig.

Wensierski (III. 99.) Eins dieserGeschlechter: (Quer getheilt; oben inSilber ein laufender rother Hund; untenein mit der Sichel aufwärts gekehrte*goldener Halbmond, über welchem drei.2. 1 goldene Sterne erscheinen.) ImGrossherzogthum Posen: Witolsdowo(Bromberg) 1849.

Wenzelstein, Sallwürk v. W. (1.u. 4. Q. in Blau ein wachsendes Ein-horn. 2. u. 3. Q. in Roth eine Lilie.)

Wenzig (W. Wenzyk.). In Schle-sien: Rogau und Rosenau (Schweid-nitz) 1818.

Wenzlawski (III. 100.), Wenclawski(W. Wadwicz.)

Werl (III. 102.). Die Familie wurde1630 geadelt und erhielt 1637 Bestäti-gung.

Wessalowski (III. 105.), muss hei-ssen Wessolowski (W. Rogala). ImGrossherzogth. Posen: Tworzykowo(Schrimm) 1834.

Werner (III. 102.). Noch ein 4.Geschlecht. (In Silber ein mit 3 silber-nen Sternen belegter Querbalken. Aufdem Hehne zwischen 2 blauen Strau-ssenfedern ein Stern schwebend. Mus-hard 534.), unter den Namen Warnerangeblich aus Schottland stammend.Dies Wappen führt der Rechtsanwaltv. W. in Schlawe. Vielleicht gehörtauch zu dieser Familie und nicht ad I.folgender Grundbesitz: Rarvin (Cam-min) 1745. 1800 Besitzer der Oberst-Ii eut. Otto Georg Bernd Carl v. W.Tölz (Saatzig) 1782. 1824 Besitzer Da-niel Gustav v. W.

Wesel. Anclarner Fatricier 1360. 1629.

Wesenbeck (III. 104.). In Pom-mern: Daberkow (Regenwalde) 1751.1776. Schönow (Pyritz) 1749.

Westphal (III. 106.). Hier sindnoch 2 andere Geschlechter zu nennen :III. Schwedische Nobilitirung vom1. März 1689 in der Person des JohannW. (Schwed. Reichswppb. Ritter, 129,1161.) IV. In Pommern: Kukelow(Cammin) vor 1673. Martenshagen(Franzburg) 1607. Milzow (Grimmen)1607. Zirzlaff (Wollin) 1672.

Westreil (III. 107.). In Pommern:Pätschow (Greifswald) 1856. 1857.

Wettberg (III. 108.). Otto ChristophFrh. v. W. herzogl. Curländischer Kam-merjunker (geb. 28. Juli 1745, f 14. Jan.1816.) stiftete d. d. Brinkenhofl' den18. Nov. 1815 aus seinen in Curiandgelegenen Gütern Brinkenhof (seit Juli1856 Gross-Altorflf genannt), Klein-Nie-kratzen, Kl. Wormsahten und Doro-theenhof, ein Fidei-Commiss, und setztefest, dass seine männliche Linie undim Fall diese ausgestorben, seine weib-liche Linie bei Annahme des Namensund Wappens der Freiherren v. W. indas Wettbergsche Majorat von Brinken-hoflf succediren solle. Mit DorotheaElisabeth von Witten vermählt, erblühteihm aus dieser Ehe nur ein Sohn:Georg Wilhelm, der als der erste Be-sitzer der Wettbergschen Familien Gü-ter zu betrachten ist. Er war d. 5. Juni1796 geboren und starb den 10. April1835, von seiner Gemahlin CarolineEva v. Dorthesen a. d. H. Meldsernnur 2 Kinder hinterlassend: LouiseMarie und Otto Johann. Der Sohngeb. 22. März 1805 starb als k. Preuss.Kammerherr und 2. Majoratsbesitzer derBrinkeuhofschen Güter, der Letzte sei-nes Geschlechtes unvermählt 26. Jan.1846 und ward mit Helm und Schildin diu Erbgruft seiner Ahnen beigesetzt.Seine Schwester (geb. 1. April 1804)verm. 1832 mit d. k. Preuss. Kammer-herrn Alexander Heinrich Baron Simo-lin, Erb- und Gerichtsherr der GüterGr. Dselden in Curiand, succedirte hier-auf in die Wettbergschen Familien-Gü-ter, diese bei ihrem am 12. April 1846erfolgten Tode auf ihren ältesten Sohn