Schmieden.
Sehönborg.
1791. Ritzerow (Belgard) 1803. Ruh-now (Regenwalde) 1816. 1837. Sarnow(Caminin) 1783. 1791. Winningen (Re-genwalde) 1805. 1837.
Schmieden (II. 388.). Zu der er-wähnten zweiten Familie (Rother Quer-balken , darüber ein Rabe mit einemRinge in der Klaue, und darunter inBlau 3 Lilien) gehört der Hauptmanna. D. und Polizei Lieut. v. S. in Berlin.
Schmiterlow (11.388.). In Pom-mern: Semlow (Franzburg).
Schmitz (II. 389.). Dieser Artikelbedarf nach archivalischen Mittheilungendes Kammerherrn Grafen von Lindenin Bamberg folgender Veränderungenad I. Zu dem Soester Erbsälzer Ge-schlecht gehörte der kaiserl. Oberst-lieut. Georg S. (Schmitzer), der im Jahre1630 eine Adelsbestätigung erhielt, ad II.Johann Martin S. Reichsstift Werden-scher Rath und Lehnkammerdirectorwurde mit dem Prädikate Edler v. S.am 4. Febr. 1788 in den Adelstand er-hoben. ad III. Hieher, und nicht ad I.gehört Arnold S. Amtmann bei demStifte Ueberwasser in Münster, der am11. Aug. 1719 in den Reichsadelstanderhoben wurde. Im J. 1790 erlangtedie Familie vom Pfälzischen Reichs-vikariate den Freiherrustand mit demBeinamen v. Grollenburg. FriedrichJoseph v. S., später Freih. S. von G.war Reichskammergerichtsbeisitzer zuWetzlar. Der eine seiner Söhne Moritzbekleidete zuletzt die Stelle eines königl.Württemb. Staatsraths und Gesandtenam bayersclien Ilofe und starb in hohemAlter ohne Nachkommen. Der andereSohn war k. Preuss. Präsident in derRheinprovinz; auch er starb ohne männ-liche Nachkommen und mit ihm dieFamilie 1850 im Mannsstamme aus.Der Name ging auf den Preuss. Hauptm.John gen. S. v. G. über. (Quer ge-theilt; oben in Schwarz 3 goldene schräggestellte Balken, und unten in Blau einschräg gestellter silberner Anker.)
Sclimolangen (II. 389.), Sinolangen(W. Leliwa); eines Stammes mit derFamilie v. Czapski.
Schmude(II. 389.). In Pommern:Gr. Borkenhagen (Eegenwalde) 1803.
1814. Köhne (ibd.) 1803. 1806. Reckow(ibd.) 1803. 1814.
Schnabel (II. 389.). Das Schlesi-sche Geschlecht erlangte den Reichs-adelstand in der Person des Conrad S.kaiserl. Hofschrötters.
Schnell (II. 390.). In Pommern:Grabow (Regenwalde) 1752.1796. Klaus-liagen (ibd. nicht Neustettin) 1724. Müh-lendorf (ibd.) 1698. 1709. Neuenkirchen(ibd.) 1698. 1709. Prützenow (ibd.) 1752.1753. Wedarge (Neustettin) 1749.
Sclinürling (II. 390.). Dieser Ar-tikel ist nicht streng alphabetisch ein-gereiht, sondern hätte II. 391 hinterSchnitter seine Stelle haben müssen.
Schober (II. 391.), Wolfgang S.der Arzneikunde Doctor und sein Bru-der Gotthard wurden 1560 geadelt.
Schoerdt (II. 391.). Die kaiserl.Standeserhöhung des Artillerie OberstenS. hatte am 5. Juni 1661 statt.
Sc ho Hey (H. 392.). Die jetzigenS. sind geborene Lehmann und wurdenvom Kurfürsten von Hessen 1838 mitdem Namen der ausgestorbenen FamilieV. S. geadelt. Otto Karl und EduardJulius Lehmann sind Söhne erster Eheder jetzigen Fürstin von Hanau. VomFreiherrnstand ist nichts bekannt.
Schölten (II. 392.) ad I. Hiehergehören dem Wappen nach auch dieSchultenjäger (vergl. unten), ad II. Indem ersten Quartier statt des Ziegen-bockes ein geasteter Stamm. Die Fan-nius-Scholten in den Niederlanden ha-ben einen quadrirten Schild, dessen 1.u. 4. Q. dem beschriebenen Wappenmit Stamm. Ochsenköpfen. Sack undKrebs entspricht; 2. u. 3. Q. ein gol-denes Schildeshaupt und darunter inBlau 3 Muscheln. — Das nach einemBildnisse von 1786 beschriebene Wap-pen findet sich anderwärts so, dass 1.und 4. Q. drei Sterne; 2. u. 3. Q. dreiQuerbalken hat.
Schönberg (II. 396.). (In Gold einLöwe, dessen obere Hälfte roth und dieuntere grün ist.) Aus dieser Familiewurde Caspar v. S. am 15. Septb. 1587französischer Graf v. Nanteuil und Jo-hann Friedrich v. S. a. Berthelsdorf