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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
Entstehung
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Rosenstedt.

Rottenberg u. Rottenberger.

hervorwächst, und im grünen Schildes-fusse 3 goldene Kugeln 1. 2.). ClaesI?. wurde am 13. März 1651 in denSchwedischen Adelstand erhoben.

Rosenstedt (H. 312 nicht 112.).(W. bei Bagmihl IV, 15.)

Rosen steril (II. 312.). Der Braun-schweig-Wolfenbüttelsche Drost Freien-hagen wurde am Ende des 18. Jahr-hunderts mit dem Beinamen v. R. inden Adelstand erhoben.

Rosenstiel (II. 312.). (Gespalten;vorn in Silber eine natürliche rotheRose mit 2 Knospen und Blättern;hinten in Roth ein geharnischter Armmit Schwerdt.).

Roseiiwerfli, Brecher v. R. (Qua-drirt. 1. u. 4. Q. Gold. 2. u. 3. Q. inSilber eine rothe Rose. Das Ganzeüberdeckt von einem blauen Schräg-rechtsbalken, in welchem ein mit einergoldenen Krone überdecktes rothesHerz. Köhne II. 66.) Hans FriedrichBrecher ist unter dem Namen v. Ro-senwerth am 7. Juli 1716 vom Kaiserin den Freiherrenstand erhoben worden.Er besass Bottschau (Sternberg). Be-sitz, Namen und Wappen gingen den1, März 1717 auf seinen SchwiegersohnSiegmund Friedrich v. Troschke über.

Rosenzweig (II. 312.). Carl Fried-rich R. Legations-Secretair bei derSächs. Gesandtschaft in Petersburg,dessen Vorfahren angeblich 1612 vomKaiser Matthias den Reichsadel erhaltenhaben sollen, ist d. d. Dresden 11. Dcbr.1822 nobilitirt worden.

Rossow (II. 313.). In Pommern:Warnitz (Pyritz) vor 1724.

Rostek (II. 314.) ad. I. Rosteckiin Preussen. (W. Labendz,)

Rostken (11.314.). In Pommern:Ivomsow (Lauenburg) nicht Cunsow.Slaikow (ibd.) 1658. Wussow (ibd.)1658. Zelasen (ibd.) 1G58.

Rotberg (II. 314.) Als Freiherrenam 19. Apr. 1842 in Bayern imma-triculirt.

Rotenhoff (II. 315.). Der erwähnteFreiherr v. R. führt in Blau eine Mauermit Zinnen und Schiessscharten, unddarüber einen wachsenden Greif, der

einen Pfeil hält, welcher statt des Ge-fieders eine Lilie zeigt.

Rotermund (II. 315.). Auf Rügen:Gingst 1442. 1586. Götemitz, nichtGöldemisse, Grosow 1636. Kollhof,nicht Koldehof. Liissvitz 1460. Maschcn-holtz, nicht Maskeholt, Muglitz, nichtMiiggelitz, Patzig, nicht Piatzig, Schman-tewitz nicht Schwantewitz; Schweikvitz1529.

Rothenburg (II. 316.). In Pom-mern: Düsterbeck (Naugard) 1775.1778. Fanger (ibd.) 1775. 1778. Wol-chow (ibd.) 1735. 1776.

Rother (II. 317.). (In Roth ein sil-berner rechter Schrägebalken, welchermit einem rothen Löwen belegt, undoben von einem grünen Blätterzweige,unten aber von 3 silbernen Sternen be-gleitet ist.)

Rotlilicb (Ob adelig?). In Pom-mern: Brünken (Greifenhagen) 1665.

Rothschild. (Quadrirt; 1. in Goldein schwarzer Adler. 2. u. 3. Q. inBlau ein silbern geharnischter Arm,welcher aus dem äusseren Rande desFeldes hervorgeht und ein Bündel vongoldenen Pfeilen in der Hand hält.4. Q. in Gold ein rother Löwe.) DieGebrüder Amscliel, Salomon und CarlR. wurden in Oestreich am 25. März1817 geadelt, und 1822 in den Frei-herrenstand erhoben. Diese noch ge-genwärtig dem mosaischen Bekenntnisseangehörige Familie besitzt seit 1856 inSchlesien: Antoschowitz, Gr. Darko-witz, Piaatsch, Koblau, Mackwartowitzund Schillersdorf (Ratibor)_

Roth schütz (II. 319), jetzt gewöhn-lich Roschütz genannt. (W. Rogala;die Tincturen roth und golden.) Reichs-freiherren seit dem 1. Septbr. 1530.

Rottenberg und Rottenberger(II. 319.). Das Diplom der Oesterreich-schen Rottenberger ist vom 24. Mai1529 und betrifft die Brüder und VetterJulius, Friedrich, Tobias Asverus, Tran-quillus und Chrisostomus, die nicht nachSchlesien gehören. Das angeführte Di-plom von 1681 gehört zu derjenigen Fa-milie, aus welcher Melchior AndreasV. Rottenberger am 20. Juni 1709 in