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Amstel.
Ardes.
Familie, welche in der Person desGeorg A. vom Kaiser am 2. Jan. 1698nobilitirt worden ist, starb in Deutsch-land nicht mit Christian Leberecht, son-dern erst 1847 mit dessen Neffen, demk. Sächsischen Hauptmann Hans Fried-rich Reinhard v. A. im Mannsstammeaus. InCurland, wo die Ritterschaft1801 den alten Adel des Geschlechtesanerkannt hat, soll dasselbe noch fort-blühen (Preuss. Provinzialbl. IT. FolgeBd. VI. H. I. S. 72.). In Preussen:Baugschkorallen (Memel). Tarpupühnen(Stallupöhnen).
Amstel (I. 12.). Zu Polleiken (Allen-stein).
Amstetter, Amstetten (I. 12.). InSchlesien Freiherren (1 u. 4 Q. inSilber auf grünem Boden ein goldenerThurm: 2 u. 3 Q. in Roth auf grünemIliigel 3 goldene Kornähren. DorstSchles. Wppb. III. Taf. 175. nro. 577.).
Anckelmann (I. 12.). Diese ausHamburg stammende Familie wurde1608 in den Adelstand erhoben, und1623 darin bestätigt.
AnckciTcld. Im Jahre 1794 standein Fähnrich v. A. im Depot-Bataillondes Regiments Schwerin.
Anders v. Knorr (I. 12.). In derWappenbeschreibung ist statt KreuzKrug zu lesen (Dorst Schles. Wppb.nro. 60.). Das Adels-Diplom ist vom6. Juli 1798; zugleich wurde auch derHalbbruder der Genannten, der Lieute-nant v. d. Artillerie Ferdinand ErnstFriedrich A. geadelt. In Schlesien:Thielau (Steinau) 1830.
Andruchowitz (I. 13.). Andrucho-wiez. In Litthauen ansässig bei Minsk.
Angern (I. 14.). In Pommern:Kartlow (Cammin) 1773. 1785. Rötzen-hagen (Schlawe) 1803.
Angerstein (I. 14.). Bereits im13. Jahrhundert kommt ein Geschlechtdieses Namens (ob auch desselbenStammes?) im Fürstenthum Calenbergvor.
Annoiiy. In Preussen: Lengeinen(Alienstein). Vielleicht die Annone diMilano (Im goldenen Schildeshaupte einschwarzer Adler. Unten in Gold einerothe Burg mit Thor und 2 Thürmen;
über der Mauer eine weisse Taube.Tettoni Teatro Araldico Ital.).
f Anton (I. 15.). Der am 17. Nov.1818 ohne Nachkommen verstorbeneKarl Gottlob v. A. war am 7. Sept. 1802vom Kaiser Franz II. in den Adelstanderhoben worden. Er besass die GüterGr. Kräuselte und Ober-Neundorf (Gör-litz) bis an seinen Tod und Niederhorkaund Uhsmannsdorf (Rothenburg) 1801bis 1804.
Antoniewicz von Bolocz. Die Brü-der Dominik und Jacob A. wurden 1789mit dem Zusätze v. B. in den Gali-zischen Adelstand erhoben. DiesemGeschlechte gehört der aus dem Gross-herzogthum Posen gebürtige, 1852 ver-storbene Frh. v. A. an, der als Mitgliedder Gesellschaft Jesu durch seine Pre-digten in Schlesien in den Jahren 1850bis 1852 sich bekannt gemacht hat.
Appclmniiu ( Schwed. Reichswppb.Frh. 24, 140. Adlige 74, 658.). Schwe-discher Adel für Peter d. 7. Oct. 1656.Freiherrenstand für Gustaf Gabriel den23. Mai 1719. In Schwedisch Pommernvor 1777.
Apen bürg (I. 15.). Das Wappenbei Bagmihl I. Taf. 62. In Pommern:Hägenken (Wollin) 1509. 1780. Karuin(Usedom) 1487. Kieker (Naugard) 1724.Krienke (Usedom) 1487. Gr. Mokratz(Wollin) 1509. 1780. Pentin (Greifs-wald) 1487. 1579. Suckow (Usedom)1487. Tonnin (Wollin) 1509. 1780.Voddow (Greifswald) 1499.
Aramowitz. Im Jahre 1800 standein Oflicier dieses Namens in der Armee.
Arciechowski (I. 16.). Mit demWappen Grabie.
Arciszewski (W. Prawdzic ), oderArciechewski, auch Arciszowski, nichtArtischoffski (I. 21.). In Preussen:Eschenorth ( Angerburg ). Kobyliuen(Lyck) 1728. 1782. Kussinen (Pillkallen).Ogrodtken (Lyck). Pohibels (Friedland).Rheinfeld (Karthaus) 1782.1788. Schlüs-sen. Stettenbruch (Rastenburg).
Arco (I. 16.)., Das W. bei DorstSchles. Wppb. nro. 184. In Schlesien:Odrau und Olsau (Ratibor) 1854.
Ardes. Ein Preuss. Stabscapitän v. A.im Regiment Fürst von Anhalt-Zerbst