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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
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Ahe,

Alkiewicz.

Ahe (I. 4.), auch von der Ahee. DerAdel zweifelhaft. Sie besassen in derOber-Lausitz: Schrnorkau bei Königs-brück.

f Ahlebeck, Ahlebetzky, Ahlebecki,auch Wolzowsky genannt (Quer getheilt;oben in Blau ein wachsender silbernerHirsch; unten in Roth und Silber ge-schacht. Siebm. III. 161. Bagmihl V. 5.).Im L au en b u rg-B ü to wsehen : Aal-beck 1571. 1683. Damerkow 1601.Schluschow 1678.

Ahlefeld (1.4.). In Wes tpr eu ssen :Beischwitz (Rosenberg).

-j- Ahnen (I. 5.). Mit Wilken Johannv. A. 1750 erloschen. Die Güter zu-meist auf Rügen: Bartvahn 1717.Büdel 1609. 1664. Gr. Dartzow 1447.1722. Dnmgnevitz 1660. Düvier(Grimme)1515. Götemitz 1560. 1727. Gützlafs-hagen 1660. Kl. Karow 1656. 1750.Koserow 1507. 1701. Muhlitz 1491.1512. Natzevitz 1316. 1700. Poseritz1663. Silmnitz 1660. Sissow 1550.1561. Uselitz 1663. Zarnevitz 1589.

Aichen (I. 5.). Die Gebrüder A.brachten 1560 und Hans A. Nieder-österreichischer Regierungs-Protokollist1613 den Adel auf ihre Familie.

Aichinger v. Aich stamm (I. 5.).Hans Wolf Aichinger kaiserlicher Ratherlangte 1637 unter dem Beinamenv. Aichenstamm den Adel.

Aicholt. Wappenbrief vom 2. Sept.1604, Reichsadel vom 31. Mai 1641,Freiherren vom 12. Oct. 1685, Oester-reichsche Grafen 1735 (1 Q. In Schwarzein bekleideter Mann mit einem Eich-baum. 2 Q. In Blau 3 Sterne. 3 Q.In Roth ein Querbalken, worin eineBärentatze. 4 Q. quer getheilt, untenSchach, oben ein Bogenschütze). InWestpholen: Wilhelm Graf v. A. 1854zu Münster.

Aigner (I. 6.) Aygner. Hier sindzwei Geschlechter zu unterscheiden. Mitdem beschriebenen Wappen brachte Wil-helm A. 1652 den Adel auf seine Fa-milie. Dasjenige Geschlecht, zu wel-chem die in der Armee dienenden ge-hören, ist am 22. Mai 1545 in Wolf;gang A. geadelt worden (Gespalten;vorn in Roth ein goldener gekrönter

Löwe; hinten in Blau und Gold 3malschrägrechts getheilt. Dorst Schles.Wppb. uro. 295.). Ein Major v. A. war1843 Commandern- des 3. Bataillons(Frankenstein) 11. Landwehr-Regiments.

Albe (I. 6.). In Preussen: Con-dehnen schon 1494. Kamplack (Rasten-burg) 1480. Keimkeim (Heiligenbeil).Langanken schon 1449. Langenbrück(Sensburg) 1480. Rauschken (Oste-rode). Rheimsdorf (Rastenburg) 1446.Rippen (Heiligenbeil). Sillginnen (Ger-dauen) 1480. Sollknick (ibd.) 1480.Kl. Strengein (Angerburg). Wangritten(Friedland) 1449. Woduhnkeim (ibd.).

Albedyll, Albedyhl (I. 6.). ChristianHeinrich und Heinrich Otto v. A. wur-den am 2. März 1720 in den Schwe-dischen Freiherrenstand erhoben. StattGarmitten (Fischhausen) ist Karnitten(Mohrungen) zu lesen. In der Neu-mark: Wardin (Arnswalde) 1820.

Albert (I. 6.) (Silberner Querbalken,darüber in Blau eine weisse Taube,darunter in Roth 3 goldene Schräg-rechtsbalken. Dorst Schles. Wappb.uro. 546.). Der Major a. D. v. A. aufLabitsch (Glatz) 1854 hat 4 Söhne, diesämmtlich als Officiere in der Armeedienen.

Alemann (I. 7). Bennebeck nochgegenwärtig. Das Freiherren-Diplom(W. bei Tyroff I. 271.) für den ohneSöhne verstorbenen Johann Egidius v. A.ist d. d. Wien 21. Nov. 1715; ihm warvom Kaiser Leopold I. ein Adels-Er-neuerungs-Diplom vom 30. März 1711zu Theil geworden.

Alexwangen (f. 7.). Zu Hansdorf(Pr. Holland).

Alkiewicz (I. 7.) (W. Salawa). ImGrossherzogthum Posen: Neudorf noch1854. Storchnest (Fraustadt) 1854. Esexistiren noch zwei Familien v. A.(I. Quer getheilt; oben ein stehenderElennhirsch; unten in Blau zwischen2 schrägrechts gezogenen Bächen 3 Ku-geln. Zu dieser gehört der Lieutenantv. A. im Garde-Artillerie-Regiment.II. mit dem W.: Kozlarogi, nämlich inGold ein springender schwarzer Ziegen-bock, der auch aus dem Helme hervor-wächst).