Zwetal.
Zychcki.
175
goldener, mit einem rothen Herzen be-legter Schrägreehtsbalken; auf d. Helme3 Lilien an Stiehlen). In Schlesien:Oder-Beltsch (Guhrau) 1580. Schlawa(Freistadt) 1603. Schwusen (Glogau)I63G. In der Provinz Brandenburg:Treppein (Crossen) 1550.
Zwelil. Johann Z. von 1613'—-1654Stadtgerichts-Schultheis zu Heiligenstadtist am 5. Juni 1633 vom Kaiser in denAdelstand erhoben worden. Das Ge-schlecht besitzt ebendaselbst ein Frei-haus. Bürgermeister in Heiligenstadtwaren Georg Wilhelm v. Z. (f ll.Oct.1698) und Herwig v. Z. (-j- 1. April1760.).
Zwcibriicken , Zwevbrücken , Zwei-brüggen. I. Der französische Mareschalde Camp, Baron de Deuxponts (Sohndes Plerzogs Christian v. d. Pfalz-Zwey-brückeu) erhielt als Frh. v. Z. 1792 denCharakter als Preuss. General-Majorund 1799 die Erlaubniss in BayerscheDienste zu treten. II. Die Balwcinv. Zweibrücken (In Roth 3 goldeneRosen. — Fahne I. 464.) kommen im16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts inAhnentafeln der Cölnischen und Trier-schen Ritterschaft vor. III. (In Gold3 blaue Pfähle und im rothen rechtenOberwinkel eine goldene Lilie. Fahne I.464.). Dieser Familie gehörte im 16.und 17. Jahrhundert Broich (im Cleve-schen?). Stammsitz ist Zweibrüggen(Geilenkirchen).
Zxveidorf, Zweydorff (In Silber eingrüner von 3 halben rothen Rosen be-gleiteter Querbalken. Grote D. 4. beiSiebm. I. 180. unter dem Namen Zwy-dorn, der Balken blau). Braunschweig-sches Stadt-Geschlecht. Der Braun-schweigsche General-Major ChristianGeorg v. Z. f 13. Nov. 1792. — JuliusCarl Hugo v. Z. k. Preuss. Lieutenantder 4. Jäger-Abtheilung f 8. Juni 1847.
ZwcifFel, Zwieffel, Zwifel, Zweibel,Zwiebel, Zwievel (In Silber ein aufge-richteter rother Hirsch. Siebm. I. 121.Robens I. 368. Berndt Taf. LIV. 107.Fahne I. 465.). Am Niederrhein istder Hauptstamm mit Johann WilhelmFrh. v. Z. im Jahre 1768 erloschen;in Preussen und in Sachsen blüht das
Geschlecht fort. Dahin gehört JohannChristian v. Z. General - Major f 1817.Am Niederrhein: Bensberg (Mülheim)1451. Blankenberg (Uckerath) 1438.Brüggen (Bergheim) 1687. 1715. InCöln mehrere Häuser. Dollendorf (Ge-münd) 1382. 1423. Dransdorf (Bonn)1520. 1652. Erp (Lechenich) 1571. 1652.Falkenberg (Limburg) 1354. Grashofin Solingen (Solingen) 1682. Greiffen-stein 1451. Haus 1687. 1714. Isen-burg bei Merheim (Mülheim) 1451.Montjoie ( Montjoie ) 1354. Överheid(Düsseldorf) 1626. 1718. Palmersdorf(Cöln) 1633. 1682. Pless 1514. Strun-den a. d. Sieg 1551. 1585. Sülz (Mül-heim) 1587. Wahn (ibd.) 1480. Wissen1549. 1619. In Preussen: Alkehnen(Pr. Eylau). Bornehnen (ibd.) 1606.Bulitten (Königsberg). Gerlauken (Pr.Eylau) 1606. Hermsdorf (Heiligenbeil).Langauken (Friedland). Scblautienen(Pr. Eylau). Schlawitten (ibd.) 1606.Schlössershöfen (Fischhausen) 1727.Skerpen (Mohrungen).
Zwcyinen, Zwehmen, Zwemar, Zwey-mar (In Roth ein mit 3 Lindenblätternbelegter Schrägrechtsbalken. Siebm. I.160.). Friedrich Christian v. Z. war1787 Premier-Lieutenant im RegimentBudberg. Der gleichnamige StammsitzZweymen a. d. Elster (Merseburg) inder Provinz Sachsen.
f Zwolc und Goldstcin, Zwolskivon Goldstein (In Gold ein schwarzerQuerbalken, welcher mit einer goldenenLilie belegt und oben von einer schwar-zen Lilie begleitet ist; auf dem ge-krönten Helme 2 gegeneinander gestellteSicheln). Johann Thomas v. Z. u. G.1570 in den Freiherrenstand erhoben.Noch in der Mitte des 17. Jahrhundertsblühend. In Schlesien: Oder, auchWodrach (Troppau) 1561. 1585. Rudnik(Ratibor).
f Zwolkowski (W. Paprzyca). InSchlesien: Pangau (Oels).
Zwowicki, Zwowitzki; vergl. Lilien-hoff (II. 37.).
Zybulka, Cvbulka, vergl. Czibulka(I. 155.).
Zychcki, v. Grzon-Z. (W. Drzewica)vergl. Grzonski (I. 296.). In West-