Zedtwitz.
Zeidler.
161
Zedtwitz, Zedwitz, Zettwitz (Von Sil-ber, Roth und Schwarz dreimal querabgetheilt. Siebm. I. 105.). Auch Reichs-grafen seit 25. Aug. 1790. In demVoigtlande, so wie in den angren-zenden Theilen Frankens und Böh-mens: Asch 1856. Elster 1740. Glat-nau 1727. Königswarth. Liebenstein.Neidberg. Ober- und Unter-Neuberg.Schönbach. Sorg. Wscherub 1727. Zet-witz; aber früher auch in Preussen:Buwelno (Johannsburg). Piontken (Nei-denburg). Stotzken (Johannsburg). Ub-lick (ibd.). In der Ober-Lausitz:Golm (Hoyerswerda). Noch gegenwär-tig sind die v. Z. in der Armee ver-treten.
f Zcdinar. Waren in Preussen imAngerburgschen begütert.
Zegclin (Im Schilde ein Löwe; aufdem Helme dergleichen wachsend). EinOberst v. Z., geringer Herkunft ausRathenow, war Commandant von Berlin,demnächst Gesandter in Constautiuopel,noch 1803 am Leben. Ein Sohn des-selben war 1806 Stabs-Capitän im Re-gimentZastrow, 1809 als Major dimittirt,lebte noch 1827 in Berlin.
Zcgocki (W. Jastrzembiec). Im Gross-herzogthum Posen: Osnisczewo (Ino-wraclaw) 1720.
f Zcgota , Zegotha (W. Kitlicz ).In Schlesien, ehedem auf Knurow(Rybnik).
Zchentner von Zehcntgrub, Zehenterv. Z. (1 u. 4 Q. in Schwarz ein goldenerStern. 2 u. 3 Q. in Gold ein schwarzesKleeblatt. Siebm. 1.41. Auch mit einemSchrägrechts getheilten Mittelschilde,oben ein Hund, unten 3 Querbalken.Siebm. V. 42. Die Freiherren: 1 u. 4 Q.schrägrechts getheilt, oben in Schwarzein goldener Hund, unten in Blau 2 gol-dene Querbalken. 2 u. 3 Q. in Rothein Leopard; als Mittelschild das zuerstbeschriebene Stammwappen, ibd. III.44.). Aus dieser Oesterreichschen Fa-milie ward Johann Ferdinand Z. v. Z.d. 1. April 1680 in den Grafenstand er-hoben. Desgleichen Ferdinand Frh. Z.v. Z. 1719. — Carl Reichsgraf Z. v. Z.Herr auf Weissenliof und Frauenthalvar 1686 Schlesischer Vice-Kammer-
Präsident u. General-Feld-Kriegs-Com-missariats-Direktor.
Zehinen, Tzemen, Cema, Zemin (Ineinem in Schwarz und Silber geschachtenFelde zwei blaue Querbalken. Siebm. I.160.). In Sachsen, und zwar sowohlim Königreiche, in der Provinz, wie inden Herzogthümern und der Ober-Lau-sitz: Arneburger Fähre (Osterburg) 1441.Arnim (Stendal) 1429. Clöden (Schwei-nitz) 1702. Hänichen (Leipzig) 1661.Kümlitz (Delitzsch) 1550. Lauterbach(Gotha) 1732. Marckersdorf bei Gera(Weimar) 1702. Mückern (Altenburg)1626. 1643. Neudeck (Schweinitz) 1600.Neumühle (Zeitz) 1702. Nobitz (Alten-burg) 1728. Oelzschau (Torgau) i486.1661. Plätz (Osterburg) 1573. Schmol-len (Altenburg) 1836. Silbitz (Zeitz)1702. 1732. Steinbach (Eckartsberga?)1626. 1668. Storkau (Stendal) 1429.1433. Thura (?) 1739. Weissbach(Altenburg) 1600. 1652. Weissendorf (?)1702. 1717. Weissig (Hoyerswerda).Windischleuba (Altenburg) 1728. Zeh-nten bei Zwenkau (Leipzig) 1596. Inder Provinz Brandenburg: Lietzen(West-Havelland) 1430. Paaren (Ost-Havelland) 1451. In Preussen (Hierzeigen sich in Blau 3 von Schwarz undSilber geschachte Querbalken). Achazv. Z. (-j- 1565) war Wojwode von Marien-burg, Fabian v. Z. (f 1580) Wojwodevon Pomereilen, Achaz II. v. Z. (-J- 1570)auch Wojwode von Pomerellen und Fa-bian II. v. Z. (-]- 1629) Wojwode von Ma-rienburg, auch Starost von Graudenzund Stuhm. Ein v. Z. war 1795 Weih-bischof zu Frauenburg. — Altstadt (Oste-rode). Gilgenau (Orteisburg). Grun-feld (Osterode). Hohndorf (Pr. Hol-land). Lautensee (Stuhm). Marwalde(?).
Zeidler, Zeitler. I. v. Zeidler gen.Hoffmann. In Sachsen: BerbisdorfbeiRadeburg 1615.1680. Boden ebenda-selbst 1615. 1635. Gräbnitz bei Oschatz1680. Hirschfeld, nördlich von Freiberg1635. Niernes (Böhmen?) 1635. Rag-witz bei Oschatz 1680. Schwerstädt(Weissensee) 1635. Die Gebrüder Peter,Hans und Henning v. Z. auf Berbisdorfund Boden melden sich 1612 als Er-ben zu Lehngütern in der Neumark:
11