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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
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Webern.

Wedel.

über ein Stamm mit 3 Blättern; dar-unter ein Greif). David v. W. erhältd. 8. März 1676 vom Kurfürsten Fried-rich Wilhelm die Bestätigung des ihmd. 19. Aug. 1671 vom Kaiser ertheiltenAdelsbriefes. In Pommern: Grössin(Schievelbein) 1684. 1687.

Webern (In einem Schrägrechtsbalkenein Stern und 2 Möndchen. Die Bit-ter v. Weber haben einen Schrägrechts-balken von 2 Sternen begleitet, und derberühmte Componist Carl Maria v. We-ber gespalten Schild vorn in Gold einsilberner Halbmond, hinten in Blau eingoldener Stern). In Berlin lebt derk. Preuss. General-Lieutenant a. D. K. E.v. W.

Weberski, Weberske. Daniel W. -j-6. Sept. 1627 zu Breslau als Rechtsge-lehrter. Aus eben dieser Familie erhieltBalthasar W. am 5. März 1661 den böh-mischen Adelstand. Sie werden später-hin zum Adel im Breslauschen ge-zählt.

-j- Wechelde (In Gold 2 rothe in derlinken Hälfte des Schildes angebrachtePfahle). Ein vom 13. bis 17. Jahrhundertin der Grafschaft Hoya begütert ge-wesenes Geschlecht, welches auch Mi Il-de n sehe Lehne besass.

Wechmar (In Silber zwei von derRechten zur Linken des Schildes ge-zogene rothe Spitzen. Dorst Schles.Wppb. nro. 241.). Ludwig Anton Frh.v. W. k. Preuss. Oberst und Chef einesHusaren-Regiments f 1787. In Thü-ringen: Helmershausen (Weimar) 1724.Rossdorf 1591. 1724. Wechmar (Gotha)1289. Wenigen-Schweina (Meiningen)1675. 1698. In Schlesien: Leipe(Breslau) 1787. Schweinern (ibd.) 1 787.Zedlitz (Steinau) 1787. 1830. Nähernachzuweisen: Eulersdorf 1779. Tesch-nitz 1804.

Wcckhorst. Julius Friedrich v. W.k. Preuss. Oberst 1704. In Preussen:Im Angerburgschen und zu Lakiellenoder Schönhoffstadt 1704. 1710.

Wecns (In Silber und Blau quer ge-tlieilt; oben ein rother fliegender Adler,der einen Fisch im Schnabel hält. BerndTaf. LI. 101. Fahne I. 444.). AmNiederrhein: Birlinghofen (Siegburg)

1787. 1800. Junkersbroich (Mettnva««)1799. Zur Müllen 1743. 1800.

f Weddingen (Flügel, quer überdecktvon einem Pfeile). Im 17. Jahrhunderterloschen. Im Magdebu rgsehen: Alten-Weddingen (Wanzleben) 1240. Baren-dorf (ibd.) 1446. Stassfurth (Calbe)1599. 1610.

Wedel, Wedell (Aeltere Siegel des13. u. 14. Jahrhunderts zeigen blossdas Rad; gewöhnlich ein Kammrad;erst mit dem 16. Jahrhundert wirdauf demselben das Mannsbild sichtbar.Siebui. I. 177. V. 130. 169., verschieden-artig gebildet). Eins der mächtigstenund verzweigtesten Geschlechter, wel-ches ins Besondere in der Neumark,und den anstossenden Kreisen Pom-merns und Westpreussens im 14. und15. Jahrhundert zu einem fast landes-herrlichen Ansehn emporgestiegen ist.Es haben in demselben verschiedeneStandes-Erhöhungen und Namens-Com-binationen stattgefunden: Friedrich Wil-helm v. W. ist d. 10. Dcbr. 1672 unterdem Namen Wedel v. Wedelsburg inden Dänischen Grafenstand erhoben(Mittelschild das Stammwappen. ImSchildeshaupte 3 Lilien, I u. 4 Q. einGeschützmörser. 2 u. 3 Q. ein Löwe);desgleichen Gustav Wilhelm v. W. den8. Jan. 1648 in den Dänischen Grafen-stand, unter dem Namen Graf Wedel-Jarlsberg; Erhard v. W. erhielt den13. April 1743 die Erlaubniss sich Frei-herr v. Wedel-Friis zu nennen (rechtsdas gräfliche Wedel-Jarlsbergsehe, linksdas gräflich Friissche W.). Anton Franzv. W. erhielt am 21. Jan. 1776 denPreussischen Grafenstand (In der Mitteohne Schildesfassung das Stammwappen.I u. 4 Q. eine Burg. 2 u. 3 Q. sechsFähnlein, die über Kreuz durch eineKrone gesteckt sind. Köhne II. 12.Grote A. 5. Bagmihl F. II. Taf. XIX.).Leopold Magnus Gottlob v. W. ist am6. Juli 1798 in den Preuss. Grafenstanderhoben worden (Das einfache Wappenmit 2 Adlern als Schildhalter. Köhne II.12. Baginihl II. Taf. XX.). Carl Fried-rich v. W. erhielt am 8. Febr. 1806den Namen v. Wedel-Parlow (Gespalten,vorn das Wedeische, hinten das Par-