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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
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Wahlen.

Wakenitz.

daher stammte Joachim Christian v. W.,der als Kurbaierscher General-Feld-marschall in den Grafenstand erhobenworden ist (1 u. 4 Q. in Roth 3malsparrenweise getheilt , in gestürztensilbernen Sparren, von denen 2 mit 3u. 1 rothen Kugel belegt sind. 2 u.3 Q. in Gold 2 über Kreuz gelegteSpiesse. Im Mittelschilde in Gold einschwarzer Doppeladler). Dahin gehörtwohl auch der am 1. Jan. 1803 ver-storbene Sachsen-Weimarsche Haupt-mann Carl Leberecht v. W., dessen SohnCarl Wilhelm v. W. k. Preuss. Haupt-mann war.

Wahlen. I (In Blau ein Helm zwi-schen 2 silbernen Flügeln). Im Olden-burgschen: Dötlingen. II. (Gespalten;vorn ein silberner Querbalken mit 3 auf-und 3 absteigenden rothen Spitzen.Hinten in Gold ein an die Theilungs-linie gelehnter schwarzer Adler). Ver-inut.hlich die v. W. zu Wehra im Hildes-heimsehen (?). III. (Schräglinks ge-theilt; rechts in Silber ein blauer,links in Blau ein silberner Querbalken.Siebm. V. 90*.). In Franken. IV. (W.Okszag). In Westpreussen: JohannW. Erbherr auf Lagschau (DanzigerLandkreis) 1673, angeblich aus altempolnischen Adels-Geschlecht, Rathsver-wandter und Kämmerer der Stadt Dan-zig. V. v. W a h 1 en- J u rga s in der MarkBrandenburg vergl. Jurgas. VI. Sigis-mund v. der Wahlen Polnischer General-Feld-Zeugmeister, Hauptmann z. Frauen-burg in Preussen Erbherr von Brucken(?) 1684. 1724. (Als W. in Roth einsilbernes Schildchen, an dessen 3 Eckenin Gestalt eines Schächerkreuzes Liliengesteckt sind. Dies W. hat Aehnlichkeitmit dem, welches unter dem NamenWallen bei Siebm. I. 178 den Mär-kischen beigezählt wird; nämlich 3 insSchächerkreuz gestellte Dolche, derenSpitzen in der Mitte auf ein Herz zu-sammentreffen).

Wahren, Waareu. I. (Gespalten; vornroth, hinten grün; überdeckt von einemsilbernen Schräglinksbalken. Siebm. I.163.). In der Nieder-Lausitz: Berns-dorf (Sorau) 1745. In der Ober-Lausitz: Seifersdorf 1738. Kl. Welka

1736. II. Die Wahren von Wedel-witz (Quer getheilt; oben in Silber einwachsender schwarzer Löwe; unten inSchwarz und Silber schräggeschacht.Siebm. I. 163. vergl. v. Walditz). InSachsen: um Eilenburg; Eilenberg,Eilenfeld und Wedelwitz (Delitzsch).

-j- Wahrenberg. In Preussen: Do-then (Heiligenbeil).

f Waiblingen (In Silber ein rothesHirschgeweih. Siebm. I. 142. II. 93.).Aus Schwaben stammend in Preu-ssen: Amt Lochstädt (Fischhausen).

f Waise, Waysen (InBlau eine schräg-links gestellte Leiter. Siebm. I. 163.).Sie werden'zu den Meissenschen Ge-schlechtern gezählt. Georg WaysenAmtmann zu Langensalza 1560 unterden Lehnsleuten der Grafen von Stol-berg.

Waiz von Eschen (Auf grünem Bodenin senkrecht getheiltem Felde rechts inBlau 3 goldene Waizenähren an grünemHalm mit Blättern; links in Roth zwi-schen 2 dergleichen Halmen ein auf-gerichtetes goldenes Kreuz. Siebm.Suppl. XI. 4. 12. Masch Tab. LIV. 203.).Aus diesem in neuerer Zeit nobilitirtenund in den Freiherrenstand erhobenenGeschlechte sei folgender 4 Brüder ge-dacht: I. J. F. Würtembergischer ade-liger Geh. Rath und Präsident dersämmtlichen Berg- und Salzwerks-De-partements -j- 20. Nov. 1804 zu Stutt-gardt. 2. Friedrich Siegmund Kur-hessischer Geh. Staatsminister f 14. Oct.1806. 3. Carl August KurhessischerKriegsrath f 4. Mai 1805. 4. J. P.1806 k. Preuss. Geh. Finanzrath a. D.

Wakenitz, Wackenitz (Gespalten;rechts in Silber fünf zu 2. 1. 2. ge-stellte schwarze Rauten j links in Schwarz3 schräglinks gestellte silberne Kessel-hacken. Siebm. V. 169. Bagmihl II.Tab. XVII.). Wilhelm Dietrich v. W.j 9. Febr. 1803 als Kurhessischer Ge-nerallieutenant, war früher k. Preuss.Oberstlieutenant und Commandern 1 desReg. Garde du Corps. Der grösste Theildes ehemaligen in Neu-Vorpom-mern, vornämlich in d. Kreisen Grimmeund Greifswald gelegenen Güterbesilzesist in die Hände der von der Lancken-