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3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
Entstehung
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Ulrich v. Ulrici.

Ungern.

hoben. 1836 ein Regierungs-RathFreiherr v. U. bei der Regierung inDüsseldorf.

Ulrich v. Ulrici. Johann WarmundUlrich, Concipist bei dem k. Amt zuGlatz ist 1701 in den Reichsadelstanderhoben; und am 15. Dcbr. 1705 istihm der Reichsadel bestätigt worden.

Unibscheidcn (In Grün zwei gegeneinander gekehrte C von Gold, über-und unterlegt von einem gleichfalls gol-denen, quer liegenden. I. Bernd Taf.CXXI. 242.). Ein in die RheinischeAdels - Matrikel aufgenommenes Ge-schlecht; nicht zu verwechseln mit dembis zum 15. Jahrhundert im Cölnischenund Jülichschen vorkommenden ade-ligen Geschlechte Un be s ch e id en (InSilber ein schwarzerSchrägrechtsbalken,Fahne I. 432.).

Uiniastowski, Umiatowski (W. Roch II).In Ostpreussen: Ivosacken (Goldapp)1788.

Uminski (W. Cholewa). In West-preussen: Anton v. U. 1853 aufKrus-zyn (Strasb.). Im Grossherzth. Posen:Der General a. D. Johann Nepomucv. U. 1827 auf Czeluscin und Smolice(Ivröben) 1804. Johann Felician v. U.1850 auf Przylenki D. (Bromberg).Ferner; Roszki (Krotoszyn) 1804. Smo-lice (Ivröben) 1804. Zdzientawy (ibd.)1804!

Unfricd, Unfriede, Scultetus v. U. (1u. 4 Q. in Roth ein mit der Spitze nachoben gekehrtes Schwert von 2 silbernenHufeisen begleitet. 2 u. 3 Q. in Blau2 quer über einander gelegte silbernePfeile. Ivöhne IV. 79.). Joachim Scul-tetus erhielt unter dem Beinamen v. U.am 24. Nov. 1678 vom Kaiser eineAdelsrenovation und am 17. Oct. 1698vom Kurfürsten Friedrich III. die Be-stätigung. In der Neumark: Breiten-werder (Friedeberg) 1693. Mehrenthin(ibd.) 1693. Sind auch mit dem Erb-lehnrichter Gute zu Lobigs 1701. 1706.belehnt worden. Das Geschlecht kömmt,auch in Schlesien und Preussenvor.

Ungcr. I. (Gespalten, vorn in Blauauf grünem Boden.ein roth gekleideterUngar. Hinten in Silber 2 über Kreuz

gelegte rothe Pfeile. Grote F. 5.). EinBraunschweigsclies Geschlecht, welchesin der Person des BraunschweigschenGeh. Justiz-Raths Johann Friedrich U.am 8. Jan. 1776 geadelt worden ist.Im Jahre 1851 standen im Garde-IIu-saren-Regiment zwei Lieutenants v. U.,in der Gegenwart nur einer. II. Un-gewiss, ob die v. Unger zu Reinfeld(Belgard) 1730. 1733. in Pommern zudein Geschlechte der v. Ungern-Stern-berg gehören. III. Unger oder Ungarv. Löwenfeld (In Blau über einerZinnenmauer ein wachsender goldenerLöwe, der einen Pfeil in den Vorder-pranken hält). Johannes Hungar istmit dem Zusatz v. Löwenfeld am 20. Mai1573 vom Kaiser Maximilian II. geadeltund am 29. Mai 1597 von Kaiser Ru-dolph II. bestätigt worden. In Schle-sien lebte der k. k. Hauptmann JohannThomas U. v. L. geboren 1662 zu Ra-tibor und f 25. Dcbr. 1717 zu Frey-stadt.

f Ungcrathcn, Ungeraten (Durch einebis zur Mitte aufsteigende Spitze undeine his zur Mitte herabgesenkte Liniein 3 Felder getheilt; rechts Silber, linksblau, unten roth. In jedem dieser Fel-der ein goldener Dreschflegel, die mitden Stielen in der Mitte zusammentreffenund in Gestalt eines Schächerkreuzesauseinander fallen. Siebm. I. 70.). InSchlesien: Ivniegnitz (Nimptsch) 1530.Rosenau (Liegnitz) 1393.

Ungern, U.-Sternberg (W. Rola). Die-ses unter dem Adel in Schweden, Lief-land und Curland immatriculirte Ge-schlecht, soll aus Schlesien stammen(gemeinsamen Stammes mit den GrafenWenge rsky sein ). Freiherren-DiplomKaiser Carls V. d. d. Brüssel d. 16. Juli1531. Wolmar, Otto und Reinhold v. U.St. erlangten am 27. Oct. 1653 die schwe-dische Freiherrenwürde (1 u. 4 Q. inBlau 3 goldene Lilien. 2 u. 3 Q. dasStammwappen Rola. Mittelschild in Sil-ber ein goldener Stern, welcher übereinem grünen Berge schwebt. NeimbtsTaf. 42.). Christoph Heinrich G. v. U -St. war Rittmeister bei Ziethen Husaren1810. In Preussen: Falkenhorst (Pr.Holland) und Neumünster (?): auch im