Druckschrift 
3 (1856) T - Z ; Nachtrag A - Z
Entstehung
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T roszkn-Lotynski.

Trotta gen. v. Treyden.

(Siegel mit dem beschriebenen Wappen-bikle, 1344 in Kindlingers Hndschr.13 Th. S. 55.). Im 15. u. 16. Jahr-hundert in Mecklenburg als Vasallender Fürsten von Werle (Wappen von1403. Lisch Urk. d. v. Malzahn II. 445.).Späterhin in Sachsen.

-j- Troszka-Lotynski (In Schwarz einsenkrecht mit der Spitze nach oben ge-stellter goldener Pfeil; aufdem gekröntenHelme ein schwarzer Adlerflügel, wel-cher quer rechtshin mit einem goldenenPfeil durchschossen ist). In West-preussrn: Gramkath, Jakubowo, Lot-tyn und Nicponie (Conitz). Die jetztnoch blühende freiherrliche Familiev. Troschke scheint, nach der Aehn-1 ichkeit des Wappens zu schliessen, mitdiesem ausgestorbenen Geschlechte inZusammenhang zu stehen.

Trotha (1 u. 4 Q. das Stammwappenin Gold ein schwarzer Rabe mit Ringim Schnabel auf grünem Boden. 2 u.3 Q. in Schwarz ein in Silber und Rothin zwei Reihen geschachter Sparren, dasWappen des Hessischen Geschlechtesv. Trott. Siebm. I. 151. v. DreyhauptTab. 42.). Hierher gehören Thilo v. T.von 1466 1514 Bischof zu Merseburg.In der Gegenwart ein General-Majorv. T. Commandeur d. 20. Infanterie-Brigade. In der Provinz Sachsen undim Aullaltinischen: Aisleben (Mans-feld See) 1450. 1500. Bennstedt (ibd.)1586. 1647. Bitkau (Stendal) 1834.Braschwitz (Saale) 1851. Döllnitz (ibd.)1809. Friedebufg (Mansfeld See). Gän-sefurth (Anhalt) 1461. 1809. Goldschau(Weissenfeis) 1740. 1809. Gutenberg(Saale) 1490. 1535. Hecklingen (An-halt) 1558. 1809. Hohenthurm (Saale)1430. Kaltenmark (ibd.) 1803. Krosigk(ibd.) 1421. 1803. Maschwitz (Merse-burg) 1389. Morl oder Mordal (Saale)1488. Qbhausen (Querfurth) 1800.Rödigen (Weissenfeis) 1640. Schkopau(Merseburg) 1615. 1851. Seeburg (Mans-feld See) 1500. 1580. Teutschenthal(ibd.) 1521. 1809. Trebnitz (Saale) 1410.Trotha (ibd.) 1163. 1436. Vitzenburg(Mansfeld See) 1615. Waldau (Weissen-fels) 1740. Wettin (Saale) 1451. 1595.Wieskau (ibd.) 1803. 1809. Würtem-

burg (Mansfeld See) 1683. Zeitz (ibd.)1497. 1550. Zöbritz (Saale) 1453. InPreussen: Nieponia, Rybienietz undWymislowo (sämmtlich Culm) 1854.

f Trott, Trotte (In Blau eine silberneLilie und darunter ein rothes Herz.Siebm. I. 170.). Im Jahre 1587 schliessendiese v. Trott in der Mark Brandenburgmit denen v. Trott in Hessen und Trothaim Magdeburgschen eine Erbverbrüde-rung und Kurfürst Johann Georg er-theilte in demselben Jahre diesen Ge-schlechtern die gesammte Hand. Fried-rich v. Trotte, angeblich aus dem HauseSoltz in Hessen war Feldmarschall inUngarn, auch von 1531 1536 in Kur-brandenburgischen Diensten. Sein SohnAdam (-} 1572) war Reichsfeldmarschallund Kurbrandenb. Oberhofmarschall;desgleichen dessen Sohn Adam (f28. April 1587) Brandenburgischer Ober-hofmarschall. Zu eben diesem Ge-schlechte, welches im Jahre 1730 mitFriedrich Wedige v. T. ausstarb, ge-hörte Georg Friedrich v. T., der am3. März 1660 als KurbrandenburgischerGeneral-Major und Gouverneur von Peitzgestorben ist. In der Provinz Bran-denburg und zwar sämmtlich im Tem-pliner Kreise: Badingen 1557. 1730.Bredereiche 1730. Brüsenwalde 1609.Ilimmelpforth 1557. 1730. Jetzkeiulorf1609. Mildenberg 1570. 1730. Osterne1570. Ribbeck 1614. 1695. Röddelin1570. 1577. Ruthenberg 1730. Stege-litz 1730. Storkow 1730. Alt- undNeu-Thymen 1730. Zabelsdorf 1570.1730. In Mecklenburg: Padval 1609.Reddemyn 1609. Wanzke 1610. 1615.

Trotta gen. v. Treyden, Trott, auchv. Treiden (1 u. 4 Q. der Rabe desv. Trothaschen Wappens. 2 u. 3 Q.das Stammwappen des Trottsehen Ge-schlechtes nämlich in Schwarz ein inRoth und Silber geschachter Sparren.Neimbts Tab. 42.). Die dem Ursprüngenach verschiedenen Geschlechter vonTrotha, v. Trotte und Trotta oder Trotthaben sich die Wappen austauschend1587 als gemeinsames Geschlecht an-erkannt. Adolph v. Trott ward 1778in den Reichsfreiherrenstand erhoben.In Hessen und Thüringen gewöhn-