Tempski.
Tepper.
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Rotlach (Bunzlau) 17G3. 1804. Schiefer(Löwenberg) 1817. Schlemmer (Bunz-lau) 1804. 1817. Schreibersdorf, Ober-(Lauban) 1710. Thiergarten (Banzlau)1804. 1817. Utlig (ibd.) 1780. 1804.Vorwerck. Gr. (ibd.) 1804.
Tempski, Tamski (In Blau ein ge-stürzter goldener Halbmond; darunterlinks ein dergleichen Stern und imSchildesfusse eine silberne Schüssel,worin ein Apfel. Auf dem gekröntenHelme 3 Pfeile). In Westp r eussen :Damerkau (Neustadt). Koziczkowo C.(Carthaus) 1782. Liniewsko (Pr. Star-gard). MilWie C. (Neustadt) 1782'Tempcz (ibd.) 1782. Wyszeczin (ibd.).In Hinter-Pommern; Klonczen (Bü-tow) 183G. 1855. Polczen (ibd.) 17781803.
f Temritz, vergl. Demritz (I. 163.)'In der Ober-Lausitz: Colmen (Ho-yerswerda) 1600. Förstgen (Rothen-burg) 1654. Michalken (Hoyerswerda)1686. Mickel (Sachs. O. L.) Oder-witz (ibd.) 1686. Oelsa (Rothenburg)1700. Särichen (ibd.). Teichwitz (Sachs.O. L.)
f Tencking, Tenkink (In Silber 2gegeneinander gekehrte blaue Sicheln.).Ein erloschenes Münstersches Ge-schlecht.
t Tciiczyn (W. Topor). In Polenwurde Andreas v. T. bereits am 11. April1561 vom Kaiser Ferdinand I. in denReichsgrafenstand erhoben. Seine Nach-kommenschaft ist erloschen. Die schle-sische Familie v. Paczynski (vergl.Paczenski II. 166.) soll mit den altenGrafen v. T. eines Stammes sein, führtauch den Beinamen Tenczyn und dasWappen Topor. Albert Leopold v. P.mit seinen Vettern Adam Wenzel undGeorg Friedrich erhielt durch Kaiser-liches Diplom vom 28. Juli 1692 einAnerkenntniss über jene Stammver-wandtschaft und zugleich die Reichs-grafenwürde mit der Erlaubniss sichv. T. zu nennen und zu schreiben. Zuden Besitzungen dieser neuen Grafenv.T. ist hinzuzufügen: Grosburg (Streh-len) 1775. Polnisch-Krawarn (Ratibor)1730. Roy (Teschen) 1727. In Lit-thauen: Pogierwic 1711.
Tengnagel, Tennagel (In Blau eingoldenes gemeines Kreuz. Siebm. II.116. Fahne II. 153.). In den Rh ein -landen: Büllesheim 1527. Gelicum(im Geldernschen) 1739. Gotteswyckers-ham (Dinslaken) 1689. Horst (Cleve)1678. Loehnen (Dinslaken) 1500. 1689.Niederelten (Rees) 1678. 1720. Rosau(ibd.) 1499.
Tenspolde (Iii Blau 2 silberne Schreib-federn, schräge ins Kreuz gelegt; aufdem gekrönten Helme desgleichen).Diesem Münster sehen Geschlechte ge-hört der Geh. Ober-Finanzrath II. v. T.zu Berlin an.
Tepper. I Tepper - Ferguson.Der Kaufmann Carl Johann T. ausFilehne stammend, erlangte, nachdemer von dem Negoeianten Archibakl Fer-guson adoptirt worden war, am 5. Mai1768 den polnischen Adel (In Blau drei,zu 2, 1 gestellte goldene wilde Schweins-köpfe und dazwischen in der Mitte einesilberne Schnalle; auf dem Helme eineblühende Diestelstaude). Nach einemPreussischen Adelsdiplome vom 20. Nov.1786 mit verändertem Wappen (In Blauein silberner Schräglinksbalken. Aufdem Schilde 2 weisse Tauben und derungekrönte Helm mit 5 weissen Strauss-federn geziert. Köhne IV. 74.). ImGrossherzth. Posen: Neu-Latzig (Czar-nikau) 1772. In Westpreussen 1786.Marsau, Michelau, Mischke, Sartawitz,Schwellten und Zappeln ( sämmtlichSchwetz). II Tepper-Laski. CarlAugust T., ein Neffe des vorhin Ge-nannten, erhielt am 11. Nov. 1790 eben-falls den polnischen Adel mit dem Bei-namen Laski, von dem oben erwähntenGute Neu-Latzig, welches in polnischerSprache Lasko heisst. Derselbe war1812 k. Preuss. Kriegs- und Steuer-Rath, auch Polizei-Direktor zu Schweid-nitz in Schlesien. Sein Sohn GeorgCarl Wilhelm v. T. ist gegenwärtigAppellations-Gerichts-Rath zu Ratibor.III Adolph Theodor Gustav Tepper(nicht Töpper, vergl. diesen Artikel,bei Zedlitz IV. 271.) aus der nämlichenFamilie herstammend, wurde d. 9. Sept.1836 in den preussischen Adelstand er-hoben (Der Schräglinksbalken in Blau;