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2 (1855) L - S
Entstehung
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Rost.

Rotenhan.

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Westphälisches Geschlecht, welches inBeiitheimschen und Miinsterschen Ur-kunden des 14. bis l(i. Jahrb. vorkommt.In den Ni od e r 1 an d en: Bredevort ander Miinsterschen Grunze (Gelderland)1530. 1549. Poerogen (?). Rossumbei Oldenzaal (Twente). Rostern (?).Am Niederrhein: Beeck (Erkelenz)I UI. Doveren (ibd.) 1630. Mülhausen(?) 1544. 1574. Lorsbeck (Jülich) 1703.1726.

Rost v. Wers, Roist V. W. (In Sil-ber 2 schwarze Schrägrechtsbalken.Fahne I. 368.), Den Zusatz v. Wershat die Familie zum Unterschied vonmehreren andern erloschenen Geschlech-tern v. R. — Johann Franz R. v. W.ist 1653 in den Freiherrenstand erho-ben worden. Am Niederrhein: Gr.ti. Kl. Aldenhof oder Aldendorf 1592.1696. Glehn (Gemünd) 1671. 1709.Kuchenheim ( Kuckum , Ldkr. Aachen )1695. 1731. Lorg. Nieder-Dreiss (Rhein-bach) 1592. Wers. Zülpich (Lechenich)1658.

-f- Rosteck I. als ein von den Rost-ken und Rostock verschiedenes Ge-schlecht angegeben; früher im Johan-nisburgschen. II. (In Gold 2 gegen-einander gestellte schwarze Jagdhörnerund dazwischen ein Stern. Sinapius II.930.). Julius v. R. kaiserl. Oberstlieut.blieb 1701 vor Landau. In Schle-sien: Goldmannsdorf oder Bzi (Pless)1514. 1700. Pilgramsdorf (ibd.) 1700.

-j- Rostin. Ein mit Christoph Lud-wig v R. im Jahre 1670 ausgestorbe-nes Neumnrksches Geschlecht, zuMannsfelde (Friedeberg) 1608. 1670.Rostin (Soldin) 1337.

Rostkcn, Rostke (In Blau ein gol-dener Löwenkopf mit aufgerissenemRachen. Siebm. V. 16. Ein in Holzgescliniztes Wappen der Anna v. R.von 1609 in der Marien Kirche zu Stolpzeigt das Feld und die Straussfederndes Helmes Silbern.). In H inter-Pom-mern: Chottschewke (Lauenburg) 1575.1605. Chottschow (ibd.) 1724. Cun-sow (Rummelsburg) 1575. 1605. Dzin-celit.z (Lauenb.) 1789. In Preussen:Banin (Carthaus ) 1729. Borrowitz(Behrndt) 1729. Neukirch (Stargard)

1773. Auch im Gilgenburgschen undJoliannisburgschen.

Rostkowski (W. Dombrowa). ImGrossberzogth. Posen: 1833 ein Frie-densrichter v. R. zu Ostrowo (Adelnau).

Rostock (Im Mittelschilde ein Ro-senstock mit 5 rothen Rosen in Silber.1 u. 4 Q. in Roth 3 Hufeisen zu 1 u.2. 2 u. 3 Q. in Schwarz ein goldenergekrönter Greif. Siebm. IV. 157.). InSchlesien: Gauers (Grottkau). Pe-terwitz (Neisse). Tharnau (Grottkau).Zu diesem nobilitirten Geschlechte ge-hörte Sebastian v. R. vom 21. Apr. 1664bis 9. Jun. 1671 Bischof zu Breslau.

Rostock, Rustock (Gespalten, vornin Silber ein halber schwarzer Adler;hinten in Schwarz eine halbe silberneLilie. Siebm. V. 161.). Im Bütow-schen 1639. 1671. Im Ermlande:Krausen (Rössel).

Rostschitz. Sie waren 1671 im Lau-enburgschen angesessen.

Rostworowski (W. Nalencz). ImGrossberzogth. Posen: 1855 zu Rasz-kow (Adelnau).

Roszkiewicz (W. Wadwicz). ImGrossherzogth. Posen: 1842 ein See.Lieut. v. R. beim 3. Bat. (Ivrot.oschin)des 19. Landw. Regiments.

Roszkowski (W. Ogonczyck). ImGrossherzth. Posen: Blawaty (Inow-raclaw) 1780.

Rotberg, vergl. Rodenberg (In Goldein schwarzer Querbalken. Siebm. I.197. Dorst Allg. Wppb. 19.). Zu derälteren Namensform v. Rotberg, dereinem in der Schweiz und in Badennoch heute blühenden freiherrlichenGeschlechte gehört, und von welcherim 16. Jahrh. unter dem Namen v. Ro-denberg ein Zweig sich am Niederrheinniederliess, ist der 1765 als k. Preuss.Geh. Tribunalsrath und Präsident desKurmärk. Pupillen Collegiums verstor-bene Carl v. Rodenberg wieder zurückge-kehrt. In der Provinz Brandenburgund zwar in der Nieder-Lausitz:Charlottenhof (Calau) 1803. 1853. Lind-chen (ibd.) 1772. 1803. Petershain(ibd.) 1774.1853. Radensdorf (ibd.) 1766.

Hotcnlian, Rottenhan, Rotenhayn (InSilber ein schrägrechtsströmender Fluss,