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2 (1855) L - S
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Rosen.

Rosenberg.

vom Könige Friedrich Wilhelm I. am11. Febr. 1721 in den Adelstand erho-ben worden. Er starb am 31. Mai1738 als General-Major und Gouver-neur von Geldern, nur eine Tochterhinterlassend.

Kosen (In Gold drei 2. 1. rothe Ko-sen; auf dem gekrönten Helme einPfauenwedel, an welchem zu jeder Seiteein Hermelin aufspringt. Neimbts Kur-land. Wppb.). Schon im Jahre 1561ist Gustav v. R. in den SchwedischenGrafenstand erhoben worden. Conradv. 1?., der 1715 als Marschall von Frank-reich starb, ist zum Grafen von Boll-weiler erhoben worden. Gustav Fried-rich v. R. wurde d. 14. Jim. 1731 inden Schwedischen Freiherrenstand er-hoben. Dem Platzmajor von Cöln, Ma-jor v. R. ist am 30. Dcbr. 1852 die Fort-führung des Freiherrentitels gestattetworden. Von den Gütern in Liefland,Curland und Esthland nennen wirnur die Häuser Hochrosen, Raiskum,Gr. u. Kl. Ropp 1709, Schönangern;im Elsass: Bollweiler, Ehweiler undHerrenstein 1667. In Preussen: Alt-stadt (Osterode). Faulen (ibd.). Fre-genau (ibd.). Ganshorn (ibd.) 1664.Gardienen (Neidenburg). Glanden (Os-terode). Klenau (Braunsberg). Lauben(Osterode). Gr. Lentzk (Neidenburg).Marienwalde (Rastenburg). Mühlen(Osterode) 1664. Nadrau (ibd.). Pleis-sen (?). Preussen (Neidenburg). Sam-rodt (Mehrungen). Seewalde (Osterode)1664. Tannenberg (ibd.) 1664. Tar-gowisch (Orteisburg). Vierzigliuben(Osterode). Im Grossherzgth. Posen:Jastrzembowo (Gnesen) 1803. Kru-chowo (Mogilno) 1732. 1804. In Schle-sien: Märzdorf (Grottkau) 1703.

Kosen, von der R., Rösler v. d. R.(Quer getheilt, oben in Roth ein gol-dener gekrönte] - Löwe; unten in Goldein rother Querbalken und auf grünemBoden eine grüne Stande mit 3 weis-sen Rosen, von denen 2 im rothen Bal-ken liegen, und die mittlere darüberim goldenen F. Dorst allg. Wppb. 270.).Des Georg Rösler Söhne: Jacob undsein Bruder werden unter dem Namenvon der Rosen am 28. Apr. 1546 von

Kaiser Carl V. in den Adelstand erho-ben. In der Ober-Lausitz: Schlau-roth (Rothenburg). Mit dem beschrie-benen W. zu dem Seil lesischen Adelgezählt. (Siebm. III. 92.).

f Rosenau (In Silber und Roth ge-spalten; in jedem Theile 3 pfahhveisegestellte Rosen mit, wechselnder Farbe.Siebm. I. 104.). Ein in Franken, insbesondere bei Coburg und in Thürin-gen um Gotha begütert gewesenes,ums Jahr 1825 erloschenes Geschlecht.Sie besassen Neida 1456. Osslau (ehe-mals zum Ritter Canton Baunach), Ot-tenwein 1456. Rosenau bei Coburg;Sulzenbrück im Gothaschen 1825.Merten v. R. wird 1560 zur Stolbergi-schen Ritterschaft gezählt. In Preus-sen waren sie im Wehlauschen undRastenburgschen angesessen.

Rosenberg (In Silber ein goldenerQuerbalken; über demselben eine rotheRose, und unter demselben 3 rotheSchrägrechtsbalken. Siebm. I. 8.). Einaltes berühmtes Böhmisches Herren-Geschlecht, welches seit dem 16. Jahr-hundert seinen Ursprung aus dem Rö-mischen Geschlechte der Orsini her-schreibt, und sich auch in der noch inKärntlien und Nieder-Oesterreich blü-henden Linie Fürsten von Orsini undRosenberg nennt. Die Böhmische Li-nie ist am 6. Dcbr. 1611 mit PetrusWock Ursini Fürst von Rosenberg er-loschen. Sie besassen in Schlesien:Reichenstein (Frankenstein) 1581. 1599und Silberberg (ibd.) 1599. Im 14.Jahrh. linden wir des Geschlechtes oft-mals auch in der Mark Brandenburgund im Magdeburgsclien gedacht.So ward im Jahre 1338 den GebrüdernJohann, Werner und Werner v. R. dasSchloss Alten-Plate bei Genthin zurBewachung anvertraut, und 1351 demHerrn Werner v. R. das Haus Schol-lehne zu brechen aufgetragen.

Roscnberg. I. (In Gold ein rotherQuerbalken, begleitet von 3 rothen Ro-sen 2. 1. Auf dem gekrönten Helme3 Straussfedern. 2 Gold, 1 rotli. NeimbtsCur], Wppb. 33.). Aus Curland nachPreussen: Ekitten (Memel) 1820.Meddiken (ibd.j 1820. Ruddaiten. II.