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2 (1855) L - S
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Rohwedel.

Rollingen.

hält in Schwarz. 3 Q. Ritter mit ge-zogenem Schwerte in Schwarz. 4 Q.eine Mauer. Im Mittelschilde ein Kranzin Gold. Siebm. III. 65.). Ein Baut-zener Geschlecht, aus welchem demJohann Georg V.R. 1702 den 20. Nov.der Reichsadel bestätigt und dem Lud-wig Edmund v. R. 1729 d. 8. Mai derböhmische Ritterstand verliehen wordenist. In Schlesien: Jackschenau (Bres-lau) 1774. Leippe (Grottkau) 1720.Steine, Deutsch- (Oldau) 1830.

Roliwedcl, Rowedel (In Silber 2schwarze Flügel, zwischen denen einPfeil aufgerichtet ist. Bagmihl III. Tab.XXXVIII. Dithmar p. 13.). In derNeu mark: Cörtnitz (Arnswalde).Cranzin (ibd.) 1540. 1700. Klücken(ibd.) 1336. 1744. Minken (ibd.). Ne-mischof (ibd.). In Pommern: Dob-berphul (Pyritz) 1374. Ehrenberg (ibd.)1743. 1745. Ivitzerow (Saatzig) 1776.1789. Warsin (Pyritz) 179P Wuster-witz (Dramburg) 1745. 1765.

ltokitnicki. In Preussen, früherim Deutsch-Eylauschen (Rosenberg).

Rokossowski, v. Glaubitz-R. (W.Glaubitz). Im Grosslierzogth. Posen:Czeluszin (Gnesen) 1802. Gorzykowo(ibd.) 1796. 1803. Odrowonz (ibd.)1803. Popkowice (ibd.) 1803. Skieres-zewo (ibd.) 1802. 1844. Wengorzewo(ibd.) 1803. Zolcz (ibd.) 1802. 1816.

Rokowski, Rogowski, Rohowski (W.Topor). In Schlesien: Broslawitz(Beuthen) 1700. Miedar (ibd.) 1700.Sprzentschütz (Gr. Strehlitz) 1700.

-J- Rokus von Seefelden (In Blauauf natürlichen Wellen ein schwimmen-des goldenes Meerpferd.). In West-preussen: Grzywna (Strasburg) 1689.

Rola (Wappen: In Roth eine sil-berne Rose, aus welcher 3 goldenePflugeisen in Form eines Schächer-kreuzes hervorgehen. Auf dem gekrön-ten Helme 5 Straussfedern.).

Rola-Groinadziiiski (W. Rola) Siehe:Gromadzinski.

Rolbiccki, v. Rolbeck-Rolbiecki (InRoth zwei silberne Pfeile schräge insKreuz gelegt, über einem goldenenHalbmond, dessen nach oben gekehrteSpitzen jede mit einem goldenen Stern

besezt sind; auf dem gekrönten Helmein wachsender silberner Löwe.). InWestpreussen : Mortung (Lübau)1789.

f Rolinxwertb , Rolandswerth, Roll-werth (In Blau eine goldene Wolfsan-gel. Fahne I. 370. Siebm. V. 129.). Siebesessen in Cüln den Stommeler Hof1485. 1596. Vom Herzoge von Clevemit dem Hofe zu Schutwick belehnt undnoch 1649 mit Biesenhorstbrink undMülreberg im A. Bislich. Das Wappenist an die NiederländischeFamilie Vosch,zum Adel von Utrecht gehörig, überge-gangen, die sich gegenwärtig Voschvon Rolinxwerth schreibt. Margarethav. Rollwerth und Pipenstock 1600 we-gen eines Sadelhofes Körting in Streitmit dem Prediger zu Dortmund (MüllerGüterwesen. S. 273.) scheint hieher zugehören.

Rolki, Rolke, Roleke. Sie waren inPreussen im Johannisburgschen undOst.erodischen angesessen.

Roll (1 u. 4 Q. über einem silber-nen Querbalken in Blau ein goldenesRad und darunter in Gold eine silberneKugel. 2 u. 3 Q. in Roth ein goldenerLöwe. Im rothen Mittelschilde einschwarzer Schrägrechtsbalken mit sil-berner Leiste. So bei Hattard v. Platt-stem I. 467. Mit Veränderungen Siebm.III. 179. V. 18. Bernd Taf. XLII. 84.).Dieses angesehene freiherrliche Ge-schlecht der Schweiz, welches sich ge-wöhnlich Frh. v. Roll zu Bernau (imFrickthal) nennt, kommt auch im Rhein-lande und in Westphalen vor. Ig-natz Felix Frh. v. R. z. B. des deut-schen Ordens Land-Comtur zu Coblenzwar Cölnischer Generallieut. und besass1766 das Gut Bernkott in Adernach.Joseph Anton Frh. v. R. z. B. war1736 und 1742 Domherr zu Münster;Carl Joseph Frh. v. R. z. B. 1738 Dom-herr zu Osnabrück.

-j- Bollingen (1 u. 4. Q. drei silberneSparren in Roth. 2 u. 3 Q. ein sil-bernes Krücken- oder Ankerkreuz inRoth. Humbracht S. 179.). Ein in derMitte des 18. Jahrh. erloschenes frei-herrliches Geschlecht aus den Gegen-den der Saar, welches das Erbmar-