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2 (1855) L - S
Entstehung
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Questenberg.

Quistorp.

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(Oldenburg) 1800. Hornburg (Osna-brück) 1556. Werle (Lippe) 1655.1717. In Schlesien: Esdorf (Treb-nitz) 1841.

f Questenberg (Quadrirt 1 u. 4 Q.blau, 2 u. 3 Q. golden; das Ganzeüberdeckt von einem schwarzen Löwen.Siebm. III. 28. V. 131. Der Löwe roth.Fahne I. 245.). Aus diesem CölnischenStadtgeschlechte sind die Brüder Ger-hard (f 1646 kaiserl. Kammerherr u.Vice-Kriegs-Präsident) und Hermann,(kaiserl. Kammerherr und Minister) inden Freiherren-, des ersteren Sohn Jo-hann Anton (f 14. Oct. 1686. als kai-serl. Kammerherr) in den Grafenstand,ebenso ist des letztern Sohn der Rcichs-hofrath Johann Adam Freiherr v. Q.1716 in den Reichsgrafenstand erhobenworden. Nach dessen Tode ging 1761der Name und das Wappen der Grafenv. Q. auf den Grafen Dominik v. Kau-nitz-Rietberg über. Bernhard Freiherrv. Q. war 1637 kaiserl. Ober-Amtsrathim Herzogth. Schlesien. In Böhmenund in anderen Theilen des Oesterr.Ivaiserstaates haben sie besessen: Gab-boru 1752. Jakobau 1752. Jaromie-ritz 1646. 1760. Mies 1752. Panschitz1646. 1752. Pentschau 1752. Birten1752. Rapolden 1752. Sighardskirchen1752.

-j- Onctz I. (In Roth ein goldenerSchräglinksbalken, der mit 3 grünenKleeblättern belegt ist. Sipbm. V. 145.).Dies Geschlecht wird zu denen derMarkBran d enburg gezählt. II. (EineZiege im W.). Ein in der 2. Hälftedes 17. Jahrhunderts erloschenes Hal-lesches Patricier- u. Pfiinner-Geschlecht(v. Dreyliaupt Saalkreis. Geneal. Stammt.S. 119.). Ein Dorf Queetz liegt in derProvinz Sachsen (Bitterfelder Kr.).

Quickniunn (Gespalten, vorn im ro-then F. ein silbernes schwebendesKreuz; hinten in Blau 3 goldene Sternezu 1 u. 2. Köhne IV. 26.). Der Land-rath und Bürgermeister zu GreiffenbergThomas Q. ist am 18. Jan. 1701 inden Adelstand erhoben worden. Jo-hann Heinrich v. Q. Hauptm. im Reg.Koschembar f 18. März 1775. DerOberstlieut. und Direktor d. Militair-

Akad. v. Q. -j* 11. Jan. 1797 zu Ber-lin. Ein Hauptm. v. Q. im Reg. Gra-wert f 24. Jul. 1807 an den in derSchlacht bei Jena empfangenen Wun-den. In Pommern: Busslar (Pyritz).Nemitz (Cammin). Schlötenitz (Pyritz).

Quillfeld, Quillfeldt, Quielfeld. "(Quergertheilt, oben gespalten, vorn geht inBlau aus dem rechten Schildesrandeein Canonenrohr hervor, hinten in Rothaus dem linken Schildesrande ein ge-harnischter Arm mit einem blankenSchwerdt in der Hand ; unten in Schwarz2 in Gestalt eines Andreaskreuzes inder Mitte durch einen goldenen Ringüber das ganze Feld gezogene Bänder.Aus dem Helme wächst zwischen 2Standarten der geharnischte Arm mitdem Schwerte hervor.). SchwedischeNobilitirung. In Neu-Vorpommern:Buschenhagen (Franzburg) 1836. Mid-delhagen (Grimme) 1836. In der Neu-mark: Hohen-Ziethen (Soldin) 1836.1850.

f Quingenberg (Zweimal quer ge-theilt. oben roth, in der Mitte Silber,unten schwarz.). Ein mit Johann Au-gust v. Q. am 24. Febr. 1670 erlosche-nes Geschlecht, dessen Güter: Quin-genberg, Silberfeld, Wenigen-Auma undZadelsdorff in der Nähe der Stadt Aumaim Neustädter Kr. des Grossherzogth.Weimar liegen.

Ouintiis Ieilius. Guichard gen. v. Q.I. (Im silbernen Mittelschilde der Rit-ter St. Georg, der einen rothen Lind-wurm tödtet. 1 u. 4 Q. im rothen F.2 silberne Querbalken. 2 u. 3 Q. imsilbernen F. 2 liegende rothe Löwen.Grote F. 3.). Dem am 13. Mai 1775zu Potsdam verstorbenen Obersten KarlGottlieb Guichard war 1759 vom KönigeFriedrich II. der Name v. Q. I. beige-legt worden. Er besass im Havel-lande: Wassersuppe und Witzke 1767 1775.

Quistorp (Goldenes miteinem schwar-zen Kreuze belegtes Feld. Tyroffl. 205;nach Abdrücken ein zwischen 2 zu ei-nem Kranze zusammengestellten Lor-beerzweigen schwebendes Kreuz.). Derk. Schwed. Ober-Appellations Gerichts-rath zu Wismar Johann Christoph Q.

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