Ochsenstein.
Oehm.
15!)
Ochsenstcin. (Im rothen F. 2 sil-berne Querbalken. Siebm. II. 28.). Ausdiesem Elsassschen freiherrlichen Ge-schlechte war Christian Frh. v. O. 1750k. Preuss. Oberamtm. zu Giebichensteinbei Halle, Besitzer von Pouch (Bitter-feld).
Ockel, O. v. Saalfeld. (Im silbernenF. 3 blaue Fische, v. Dreyhaupt Tab.XXVIII. bei Siebm. IV. 139. unter demNamen O. v. Salwick.). Aus diesemHalleschen Pfänner Geschlecht erhieltGregor O. (-}- 18. Aug. 1542) von KaiserCarl V. einen Wappen- Adreas O. am10. Jul. 1602 unter dem Zusatz v. Saal-feld einen Adelsbrief.
-j- Oderski, Odorski. (W. Gryf: aufd. Helme eine silberne Ente. Siebm. 1.74.). In Böhmen, Mähren u. Schle-sien: Belowcy (Troppau) 1533. Lide-rowa (Mähren). Odersch (Ratibor).Tschrimb (Troppau). Zauditz (Ratibor)1571. In Preussen: Gr. Tromnan(Marienwerder), Hoch-Tscheeren (ibd.)
-j- Ödcrwolff, Otterwolff. (In Blauein goldenes Hirschgeweih. Siebm. I.68.). In Schlesien: Ghechlo (Tost-Gleiwitz). Pangau (Oels) 1641. Stra-dam, Nieder- (Pohl. Wartenberg) 1607.Urbanowitz (Kosel) 1607.
Odrowonz. (W. In Roth ein mitder Spitze nach oben senkrecht gestell-tes, silbernes Wurfeisen, an welchemunten ein silberner Knebelbart hängt;auf dem gekrönt. Helm ein Pfaueinve-del, welcher mit dem Wappenbilde querbelegt ist.).
Odwaga. (W. In Gold eine rothe,weiss ausgefugte Mauer mit 3 Zinnen.Auf dem gekrönt. Helme eine goldfar-bene, halb aufgewickelte Fahne rechtsgewendet.).
-j- öeckhoven. (Im blauen F. einsilberner Schrägrechtsbalken, begleitetvon 2 Falken. Fahne I. 309.). Kölni-sches Patriciergeschlecht, aus welchemJohann v. O. am 23. März 1640 alsBürgerm. zu Cöln starb. In der erstenHälfte des 18. Jahrh. erloschen.
Oeder. (Im blauen F. auf einemgoldenen, quer gelegten Kanonenrohreine weisse Taube, zum Fluge sich an-schickend, und einen Kranz im Schna-
bel haltend. Köhne IV. 13.). Im J.1806 stand ein Fähnrich v. O. im Reg.Jung-Larisch; er blieb 1813 als See.Lieut. des 3. Inf. Reg.
f Oellener v. Bebelsheim , Oefner,Offner. (Im schwarzen F. ein an einemRinge und einer Kette schräg hängen-der Pfeil. Siebm. I. 106. V. 242.). Ausdiesem in und um Rothenburg an derTauber begütert gewesenen Geschlecht,Uesen sich im 17. Jahrh. Mitglieder imBraunschweigschen nieder und*starbengegen Ende des vorigen Jahrh. mitAugust Friedrich v. O. aus. In Fran-ken: Burgstall 1483. Dambach 1618.Erlbach 1841. 1616. Habelsheim 1418.1590. Hechthal 1435. 1444. Insingen1503. Wildenhof 1550. 1618. Im Han-noverschen: Rethem (Lüneburg) 1777.1791. Wahlingen (ibd.). In West-phalen: Ein Plof in Lübbeke (Rhaden)1700. Ober - Behme (Bünde) 1690.1780.
f Oeffte, Ovethe. (Im silbernen F.ein rother Querbalken und im rechtenObereck ein schwarzer Löwe. Siebm.II. 117. Fahue I. 310.). Ein, wie esscheint zu Anfang des 17. Jahrh. er-loschenes Niederrheinisch - Westphäli-sclies Geschlecht. Cumpe 1291. Frohn-hof in Solingen 1358. Gahlen (Dins-laken) 1471. Hertefeld (Geldern) 1471.Kettwig (Essen) 1393. Oefte an dieRuhr (ibd.) 1270. 1377. Wittringen(Recklinghausen) 1438. 1564.
Oelie, von der O., Oe. (Im silber-nen F. auf grünem Boden ein Eichen-stamm mit Blättern. Bagmihl I. Tab. II.Tab. V. 5. 6.). Von dieser RügenschenFamilie, welche die kleine zum Kirch-spiel Schaprode gehörige Insel Oehevon jeher besessen hat, lebte 1842 nurnoch Bogislaff v. d. O. als Besitzer derInsel.
Oclitn. I. (In Blau Kopf und Halseines weissen aus Wolken hervorwach-senden Pferdes, dessen Augen mit einemrothen flatternden Bande verbundensind. v. Dreyhaupt Tab. XXVIII.). VonLaurentius O. (f 1591.), dem Stamm-vater eines zur Halleschen Pfänner-schaft gehörigen Geschlechtes, wird be-hauptet, dass er aus einer adeligen Fa-