Nass.
Natzmnr.
137
Gustav Hartwig, der die Erlaubniss er-hielt das Wappen v, N. und den Na-men H. v. N. zu führen, zum Erbeneingesetzt. Derselbe war im J. 1852.Major im 2. Kürass. Eeg. und Adjut.beim General-Commando des 2. Armee-Corps. III. Na so von Löwenfelsvergl. V. Löwenfels.
Nass, Nasse. I. v. Nass und Hra-bau. (Im goldenen F. auf einem ge-bogenen geasteten Stamm ein Babe.Siebm. II. 49.). In Schlesien: Hra-bau soll im Oppelnschen liegen 1633.Steffsdorf, ist vermuthlich Stephansdorff(Neisse) 1607. II. v. Nass, Nasse(W. Ostoja). 'Im Lauenburgschen wa-ren sie 1671 begütert. Carl Georg v.N. beim Eeg. Prinz Heinrich 1794 alsMajor dimittirt, lebte 1809 zu Nauenund besass 1803 Streganz (Storckow-Beeskow). Ein Oberstlieut. a. D. v. N.in Berlin 1855 war früher Major im14. Inf. Eeg.
f Nassau. (Im blauen mit silbernenKugeln belegten F. ein goldener Löwe.Siebm. I. 128. Humbracht S. 287.). Qui-rin v. N. zu Welmich Kurtrierscb. Bath,Amtm. zu Ob. Wesel und Boppart f 16.Aug. 1538. Von seinen Söhnen warPhilipp Herr zu Spurkenburg, kaiserl,Eath, Kurtriersch. Amtm. zu Welmich,Nied.-Lohnstein, Bern-Castel, Ilunold-stein und Baldenau f 22. Nov. 1582und Heinrich Domh. zu Mainz u. Trierf 22. Febr. 1601 als der Lezte diesesim Nassauschen und Triersehen vor-kommenden ritterlichen Geschlechtes.
Nassau. (Quer getheilt, oben imblauen F. ein schreitender goldenerGreif, der eine schwarze Lilie hält, un-ten im goldenen F. 3 schwarze Lilien.Köhne IV. 10., auch quadrirt 1 u. 4 Q.der Greif. 2 u. 3 Q. der Löwe.). Chris-toph Ernst v. N. k. Preuss. General-lieut. ist am 5. März 1746 in den Gra-fenstand erhoben worden, liier wirddie sehr zweifelhafte Abkunft von denalten Grafen v. N. behauptet und durchVermehrung des W. anerkannt. (KöhneI. 73.). In Schlesien: Hartmannsdorf(Freistadt) 1600. 1791. Kottwitz, Nied.(Sagan) 1720. Ochelhermsdorf (Grün-berg) 1760. 1791. Tscheplau (Glogau)
1770. Zecklau (Freistadt) 1743. Zy-rus, Nied, (ibd.) 1743. In der ProvinzBrandenburg: Kl. Mantel (Königs-berg) 1798. 1803. In Preussen: Da-nielhöfen (Labiau).
f Nassengriir. (W. Dzialosza. Siebm.I. 58.). In Schlesien: Pristehvitz(Trebnitz) 1545. Skarsine (ibd.) 1505,Stachau (Nimptsch) 1485. Uloschwitz(?)im Oclsnisehen 1596.
Nasteyski. In Preussen: Nasteik-ken (Osterode).
Natalis. Jean de N. kam 1685 ausdem Languedoc in die Kurbrandenb.Staaten. Er starb den 29. März 1754als Oberst und Gouverneur von Neuf-chatel und Herr zu Nivelle. Sein SohnPaul v. N. ward 1778 k. Preuss. Ge-neral-Major, 1782 Commandant vonBreslau und starb 1783. In Preussen:Barschnicken (Fischhausen) 1775.
Nathusius. Der Bittergutsbesitzer N.zu llundisburg und Neu-Haldenslebenim Magdeburgischcn ist am 15. Octob.1840 in den Adelstand erhoben worden.
Natorp. (Freiherren: Quer getheilt:oben gespalten, vorn im schwarzen F.flammer und Klöpsel eines Bergmanns;hinten im goldenen F. ein Anker; un-ten im blauen F. ein Fisch.). Der Kur-köln. Kentmeister Johann Theodor N.Ward 1788 in den Eeichsritterstandund Franz Wilhelm v. N. 1801 in denEeichsfreiherrenstand erhoben. Im J.1845 war ein Oberlandesgerichtsrathv. N. zu Paderborn.
Nattermöller. Im Eeg. Chlcbowskyin Warschau stand 1806 ein Stabs-Ca-pitain v. N. der 1811 als Major undGrenz-Brigadier gestorben ist und einFähnr. v. N,, vermuthlich des vorigenSohn, der 1807 hierzu ernannt, 1811als See.-Lieut. im 10. Inf. Eeg. dimitt.wurde. Im 3. Inf. Eeg. stand 1845 einSee. Lieut. v. N.
-j- Natza. In Thüringen: Gang-loffsömmern (Weissensee) 1650. Gebra,Nieder- (Nordhausen) 1650. Natza(Gotha).
Natzmcr. (Im silbernen F. ein rotherFlammen speiender Löwe. Siebm. V. 166.Dorst Schles. W. I. 36. Bagmihl II.Tab. XLIII.; ein Siegel von 1398 eben-