Löwe.
Löwenfeld.
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Ungewiss, ob auch der Steuerrath vonLöwen Z .Langensalza 1845 hiebet- gehört.
Löwe (Im rothcii F. ein goldenerLöwe, der ein Schwerdt in der rechtenPranke hält. Köhlte III. 88). Samuel L.Lieut. im Grenadier-Bataillon Gillern,am 9. Sept. 1780 in den Preuss. Adel-stand erhoben.
Löwe v. Steinfurt (Im blauen mitgoldenen Kreuzen bestreuten F. ein sil-berner Strauss oder Kranich. Siebin. V.126. Humbracht S. 58). Dieses frei-herrliche Geschlecht der Wetterau istdeshalb hier zu nennen, weil JohannHugo Wilhelm Freiherr L. v. St. kgl.Preuss. Kammerherr und vorher (1770)Cornet bei Ziethen-Husaren war.
j- Löwenberg. Es werden hier zuunterscheiden sein: I. Das angeblichaus Tyrol stammende Geschlecht (Imsilbernen F. ein blauer Querbalken u.ein denselben bedeckender rother Lö-we), dem Georg v. L. zu Boicke (?),1660 Stadtmajor zu Stettin, angehörte(v. Zedlitz Adelsl. Suppl. S. 314). II.Friedrich Siegmund v. L. Hauptmann,wohnte 1782 im Fürstenthum Sagau;er gehörte vielleicht der SchlesisehenFamilie v. Lemberg an. Die heutigeStadt Löwenberg hiess früher Lemberg.III. Im 13. u. 14. Jahrhundert in derMark Brandenburg zu: Kl. Mache-now (Teltow) 1375. Levenberg, Stein-beck und Tuchen (Ober-Barnim) 1375.
Löwenberger v. Schönholz (Im sil-bernen F. ein gekrönter rother Löwe).Die v. Grüvel im Jahre 1680 von die-ser Familie (Küster opusc. T. XVI. 37etc.) mitgetheilten Nachrichten sind mitgrosser Vorsicht zu benutzen. Der Adelist vom Könige Friedrich Wilhelm I.am 19. Nov. 1736 anerkannt. In derArmee haben bis auf die Gegenwartviele Mitglieder gedient. Carl LudwigGottlob L. v. S. -j- 1789 als General-Major a. D. — Johann Matthias Chri-stian L. v. S. -j- 17. Januar 1846 alsOberst a. D.
f Löwendali! (1. u. 4. Q. im rothenF. ein gekrönter Löwe, der ein miteinem rothen Kreuze belegtes silbernesPanier hält. 2. u. 3. Q. im goldenenSchildesfusse 3 rothe Herzen, darüber
im blauen F. eine silberne Burg. Dith-rnar vom Johannit. Ord. No. 36). Wol-demar Freiherr v. L. ein Sohn d. Ul-rich Friedrich Güldenlöw Grafen vonLaurwig u. Jarlsberg, Vicekönigs vonNorwegen, der ein natürlicher SohnKönig Friedrichs III. von Dänemarkgewesen, war k. Poln. Oberhofmarsch,(geb. 1660, -j- 1740) und hatte den 1.Mai 1682 den Dänischen Freiherrenst.erhalten. Sein gleichnamiger Sohn er-hielt von Kursachsen 1745 d. Reichs-grafenstand und ward Feldmarschall inFranzösischen Diensten. In der Ober-Lausitz und Sachsen: Hermsdorfbei Ruhland (Hoyerswerda) u. Miicken-berg (Liebenwerda).
Löweneck, Schöps v. L. (1. u. 4. Q.im rothen F. ein abgekürzter Schöps.2. u. 3. Q. in einem Schräglinksbalkeneine Blume an einem Stiele). — An-dreas Schöps erhält d. d. Linz lötenMärz 1604 vom Kaiser Rudolph einenWappenbrief: Kaiser Matthias verbes-sert den Gebrüdern Andreas, Michael,Christoph und Thomas und den Ge-vettern Jeremias und Samuel Schöpsihr Wappen am 12. Nov. 1612. JohannJacob Schöps Kursäehs. Oberst z. Zeitdes Reichsvicariats von Friedrich Au-gust am 21. Oct. 1711 unter dem Zu-satz von Löweneck geadelt. Dieserletztere Name verblieb auf Befehl Kö-nig Friedrichs II. allein dem Oberstenund Commandern- v. L. von dem ehe-maligen Ziethenschen Husaren Regi-mente. Dessen Sohn Friedrich Sieg-mund Magnus stand 1806 im Husaren-Regiment Rudorf als Rittm. und 1825als Major in k. Bayerschen Diensten.
Löwenfeld. I. Hungar v. Löwen-feld (Im blauen F. über einer Zinnen-mauer ein wachsender goldener Löwemit Pfeil in der Pranke. Sinapius I.618). Am 10. Dcbr. 1405 vom K. Ru-pert in den Adelstand erhoben. JohannII. v. L. kaiserl. Oberst erhielt den20. Mai 1573 und 29. Mai 1597 Wap-pen-Vermehrung. Johann Thomas H.v. L. geb. zu Ratibor den 3. September1662 7 25. Dcbr. 1717 zu Freistadt inSchlesien als kaiserl. Rittmeister. — InMähren: Gaya. II. Böheimb v. Lö-