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2 (1855) L - S
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Lada.

Lage.

Globoneinen. Krikehnen (Pr. Holland).Lomp (ibd.). Pallien. Peiskam (Preuss.Holland).

Lada. W.: Iii Roth ein mit denStollen nach unten gekehrtes silbernesHufeisen, auf welchem oben ein kleinesgoldenes Kreuz steht, und das zurRechten von einem fallenden silbernenPfeil, zur Linken aber von einer der-gleichen Jagdzange begleitet ist. Ausdem gekrönten Helme wächst ein sil-berner Löwe hervor, welcher in derrechten Pranke ein blankes Schwerthält. Ein v. L. war 1806 k. Preuss.Landrath im Kreise Lenczyc-Zgicrz, imheutigen Gouvernement Warschau. Ihmgehörte das Gut Lesmirz bei Zgierz.

f Kadenbach (Im schwarzen F. übereinem schrägrechts fliessenden Bachein Pegasus. Siebm. III. 58). DiesemOesterreichischen Geschlechte wird deram 6. Juni 16IG zu Breslau verstor-bene gelehrte Jurist Matthaeus L. bei-gezählt (Sinapius II. 762).

Ladenberg (Durch einen goldenenBalken quer getheilt; oben im blauenF. 3 silberne Rosen; unten im rothenF. 3 silberne Pfeile. Köhne III. 78).Der am 11. Febr. 1847 verstorbene k.Geh. Staatsminister Johann Philipp An-dreas v. L. wurde am 3. Nov. 1817 inden Adelstand erhoben. Sein Sohn,der Minister, Wirkl. Geh. Rath u. Chef-Präsident der Ober-RechnungskammerAdalbert v. L f 15. Febr. 1855.

Laer, Lahr, Aldinghoven gen. Laer(Im goldenen F. ein grünes Schildchen.Siebm. V. z. 34. v. Steinen W. G. I.Tab. XV. Fahne I. 135. Berndt Taf.XXXI. 61). In der Grafschaft Marekund anderen Theilen Westphalens:Aldinckhoven 127 7. 1500. Altenbögge(Hamm) 1592. Geinegge (Lüdinghau-sen) 1455. 1585. Hardenstein (Bochum)1690. Hedthof und Ilemern (Iserlohn)1550. 1565. Herbeck (Hagen) 1546.1660. Husen (Dortmund) 1556. 1592.Laer (Iserlohn) 1206. 1658. Menden(ibd.) 1483. 1614. In d. Provinz Over-yssel: Lichtenberg 1677. 1679.

Laer. Es werden in Westphalenund am Niederrhein noch verschie-dene tlieils adelige, theils bürgerliche

Familien des Namens v. Laer oderLaar, der sich in der Topographie die-ser Provinzen vielfältig wiederholt, zuunterscheiden sein. Dahin gehören diev. Laer zu Laerwalde im Bentheim-schen, die von Laer zu Lamslo inOveryssel, die v. Laer zu Laer beiHorstmar im Münsterschen, die jedochsämmtlich vor dem 17. Jahrhunderterloschen sind. Zu den noch spätervorkommenden gehören die von Laerin Westphalen, die im gespaltenen gol-denen Schilde vorn ein rothes Anker-kreuz, hinten eine rothe Bank im Wap-pen führen (Siebm. III. 133). ArnoldFriedrich v. Laer, der 1719 Gemeinde-Vorsteher zu Bielefeld genannt wird,gehört einem noch blühenden bürger-lichen Geschlechte dieser Stadt an. Beider Besitznahme Gelderns durch Preus-sen ums Jahr 1720 und im Jahre 1782befanden sich im Lande Kessel die v.Laar oder Laer zu Bleryck, Laar oderStockheimschauz.

Laffert (Gespalten; vorn dreimal inSilber und schwarz balkenweise ge-theilt; in den schwarzen Balken einsilberner Stern; hinten im blauen F.Kopf und Hals eines Hirsches. Tyroff"III. 33. Masch XXIX. 106. Grote D 2).Ein Lün eburger Patrieier-Geschlecht:Wittorf (Lüneburg) 1739. 1777. InMeklenbui'g: Bantzin (A. Wittenburg)1805. Dammeretz (ibd.) 1801. 1845.Lehsen (ibd.) 1728. 1845. Schwechow(ibd.) 1845. Gr. Welzien (A. Schwerin)1845. In Franken: Burggrub 1668.

Lage, v. d. L. I. Die v. d. Lagegen. Dorneburg (Quer getheilt, obeneine Bremse, unten 3 Rosen, v. SteinenTab. XLIX. No. 15), mit denen vonAschebrock Eines Stammes, zu Büde-rich, Nierhoven und Wandhofen in d.Grafschaft Marek angesessen, schei-nen bereits im 16. Jahrb. ausgestorbenzu sein. II. Einem anderen Geschlechtegehörte Wilhelm v. d. L. an, der 1806Major im Reg. Prinz v. Oranien warund 1814 pensionirt starb. Vermuthlichsein Sohn war Mulhelm v. d. L. inCharlottenburg", der sich am 17. Sep-tember 1835 mit Emilie Rohrlack ver-mählte.