Albert Julius Graf v. Z.-Sch., geb. 1835 (Sohn des 18G5 verst. Wil-lielm Ludwig v. Schwerin-Janow und der Caroline v. Zieten), Majo-ratsherr auf Wustrau mit Vorwerk Albertinenhol' in der ProvinzBrandenburg, schlossgesessener Herr auf Antheil Spantekow, Janow,Lenzkron, Neuendorf, Rehberg, Bartow, Hohenbriinzow, Strehlow,JliORR., k. preuss. Lieut. a. D., verm. 1861 mit Constanze Freiinv. Derschau (geb. 1835), aus welcher Ehe entsprossten FriedrichWilhelm Ludwig von Schwerin, geb. 1862 und Louis Henning Bo-gislav v. Schwerin, geb. 1865.
Dorst, allg. Wappenb. T. Gl. — Gauhe, I. S. 3010. — Gencal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1859.S. 991. 1862, S. 1040. Handb. dazu, S. 1106. — v. Hefner, preuss. Adel, S. 32. T. 37. — v. Hell-bach, II. S. 823. — Knesclilce, deutsche Grafeuhliuser, II. S. 717. — Frcih. v. Ledebur, III. S. 168.— N. Pr. Adels-Lex., IV. S. 372. — Pfeiffer, Schaupl. S. 243. — Siebmacher, Suppl. I. S. 7. —Zedier, 62. S. 673.
Zinn von Zinnenburg, Freiherren (Schild geviert mit blauemMittelschilde, worin auf grünem Boden eine goldene Kanone auf mitEisen beschlagener blauen Laffette, 1 und 4 in Roth zwischen zweischräg linken silbernen Balken ein laufender silberner Hund, 2 u. 3in Silber ein gesatteltes schwarzes Pferd). Erbl. österr. Freiherren-stand. Diplom vom 10. Dec. 1777 für Ferd. Z. v. Z., k. k. Oberst-Lieut. und Platzmajor v. Ungarisch-Hradisch in Mähren und seinenBruder Carl, k. k. Rittm. Drei Brüder, Anton, Johann und Niclasde Zinnis hatten von dem Cardinal und Fürst-Bischof Bernhard zuTrient am 10. Oct. 1537 die Adelswürde erhalten, welche am 30.Sept. 1560 vom Kaiser Ferdinand I. bestätigt wurde. A r ier Brüder,Johann, Anton, Peter und Jacob de Zinnis wurden am 31. Dec. 1584mit vermehrtem Wappen (dem Boss) in den Ritterstand erhoben.Von ihnen erlangte Jacob das Incolat in Böhmen. Sein Sohn Simon,kam zuerst von der Familie nach Schlesien u. erwarb dort die GüterGrunewit'z, Schorkau und Deutsch-Lippe, aus seiner Ehe mit BarbaraFreiin v. Hohenhausen hinterlassend Franz v. Z., vorm. mit Barbarav. Weplar und Uschiz, dessen Söhne die beiden ersten Freiherron(s. oben), Ferdinand, verm. mit Maria Theresia Persovitzk von Per-sovitzi, stiftete die ältere, Carl, verm. mit Theresia RGrf. v. Waffen-berg, die jüngere Linie. Der ersteren gehörte an Ferdinand Frcih.Z. v. Z., k. k. Rittm., eingetheilt in das Invalidenhaus zu Tyrnau,dessen Sohn Ferdinand, k. k. Lieut. im 9. steyer. Jägerbat. und Carl,k. k. Lieut. im 60. ungar. Inf.-Reg.; der letzteren Franz, Ingenieurund Taxator bei der k. k. Forst-Direction zu Wien, dessen SohnFriedrich, Lieut. im 1. böhm. Feld-Art.-Reg.
Gaulie, II. S. 3010. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1864, S. 997. 1868. — v. Hellbach,II. S. 826. — Freih. v. Ledebur, III. S. 169. — K..k. Mil.-Schematismus. 1870. — Wappenb. derösterr. Mon., XXIV. T. 70.
Zoellner ( in Blau ein silberner Querbalken mit einem schwarzenC belegt). Adelsstand des Kgr. Sachsen. Diplom vom 4. Mai 1822für Heinrich Gottlieb Z., k. sächs. Sous-Lieut. im Leib-Inf.-Reg.Derselbe, geb. 1795 in Nickern bei Dresden, war verm. mit Carolinev. Grape (geb. 1793, gest. 1868, bekannt als Schriftstellerin unterdem Namen Caroline v. Göhren) und starb als Hauptm. a. D. 1857ohne männl. Nachkommen zu hinterlassen.