Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
624
Einzelbild herunterladen
 

- 624

1850, Herr auf Steinach, k. bayer. Kämm., verm. mit Maria AnnaYogier, deren ältester Sohn das jetzige Haupt der Familie Maximi-lian Graf Z. y. L., geb. 1824, k. Hofpriester und Chorvicar an derHof- und Stiftskirche zum St. Cajetan in München und neben meh-reren Töchtern noch Friedrich, geb. 1826, Assessor beim k. bayer.Bezirksger. zu Straubing, verm. 1859 mit Elisabeth Berger v. See-haus, geb. 1839, deren Söhne, Franz, geb. 1860, Theodor, geb. 1861,Max 1863, Emanuel 1863; sowie Julius, geb. 1831, lc. bayer. Kämm,und Hauptmann im 11. Inf.-Reg., verm. 1862 mit Emma LeontineSitzler (geb. 1840).

Gauhe, I. S. 2983. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1870. S. 1237. Handbuch dazu, S.1099. Kneschke, deutsche Giafenh., in. S. 4G1. v. Lang, S. 94. v. Jlfeding, III. Nr. 979. Schmuz, IV. S. 418. Siehmacher, II. S. 43. n. 14, III. S. 84.

Zechmeister von Rheinau, Freiherren (Schild durch einenschmalen silbernen Balken quergetheilt, oben in Eoth zwei silberneSterne, unten in Blau ein silberner Thurm). Oesterr. Freiherren-stand. Diplom vom 1. Jan. 1810 für Theophil Z., k. k. Cfeneral-Feldwachtmeister, Inhaber des Maria-Theresia-Ordens, geb. 1748,gest. 1819, verm. 1797 mit Franziska v. Turner, aus welcher Eheentsprossten, neben einer Tochter, Hugo Freih. Z. v. Ith., geb. 1798,k. k. Hauptmann in P.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1867. S. 1070; 1870. S. 1066. v. Hellbach, II. S. 809.Megerle v. M. , S. 95.

Zedlitz, Freiherren auch Grafen (in Eoth eine silberne Schwert-gurtschnalle mit zerbrochenem Dorne). Grafenstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom 6. Nov. 1741 für David Sigmund Freih. v. Z.-Leipe, Herr auf Kratzkau, Frauenhain u. s.w. und vom 10. April 1764für Friedrich Nicolaus Freih. v. Z.-Wilkau, k. preuss. Kammerherrund vom 22. Febr. 1810 k. preuss. Genehmigung der Vereinigungdes gräfl. Zedlitz'schen Kamen und Wappen mit dem seinen für Gott-lieb Julius Trützschler v. Falkenstein. Beichsfreiherrenstand. Di-plom vom 21. Oct. 1608 für die Gebrüder Ladislaus Nicolaus undAbraham v. Z.-Nimmersatt, vom 1. März 1610 für Sigmund v. Z.auf Neukirch, k. preuss. Kammerpräsident in Schlesien. Erbl. österr.und böhmischer Freiherrenstand. Diplom vom 8. Juni 1735 für dieGebrüder Georg Gottlieb, Friedrich und Carl Sigmund v. Z.-Leipe,welcher bei der k. preuss. Erhebung des Gottlieb v. Z. auf Hart-mannsdorf u. CasparOtto v.Z. aufItohen-Liebenthal den 6.Nov.1741anerkannt wurde. Ursprünglich aus Franken stammend, dann aberzu den ältesten u. angesehensten Geschlechtern Schlesiens gehörend,soll schon im Jahre 1000 ein Z. Commandant der Plassenburg beiCulmbach gewesen sein, sowie Hinko v. Z. 1173 als Bath undMinister des Herzogs Miecislaus III. in Polen vorkommt. Als näch-ster Stammvater wird Tietze v. Z. genannt, welcher bei der Vermäh-lung der Prinzess von Meranien mit dem Herzog Heinrich I. 1200mit grossen Mitteln aus dem Voigtlande nach Schlesien kam. Dasvon ihm dorthin verpflanzte Greschlecht (obgleich auch 1216 nochein Z. bei Altenzelle in Meissen als Zeuge vorkam) breitete sich dort